Streitschlichterausbildung an Schulen
Seit dem Jahr 2006 werden an der Österfeldschule im Bereich der Hauptschule Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet. Die Schulungen, an denen zunächst 25 Schüler teilgenommen haben, leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gewaltprävention an der Schule. Nachdem das Konzept erfolgreich eingeführt worden ist, wurde es im Jahr 2008 von der Pestalozzischule und der Schönbuchschule adaptiert.
Konflikte gewaltfrei lösen
Schülerinnen und Schüler sollen im Umgang mit Streit und Gewalt sensibilisiert werden und Methoden kennen lernen, mit denen Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Zurzeit kommen in den beiden Großen Pausen 14 Streitschlichter auf dem Schulhof zum Einsatz. Sie sind für das Schuljahr in Teams eingeteilt, in denen erfahrene Streitschlichter jeweils mit neuen zusammenarbeiten. Monatlich gibt es jeweils eine zweistündige Schulung, bei denen Schwerpunktthemen wie zum Beispiel "Umgang mit der eigenen Wut" bearbeitet werden.
Erfolgserlebnisse mit Streitschlichtung
Erstmals wurde im Schuljahr 2008/2009 auch eine Patenschaft von zwei Streitschlichtern eingeführt, die einem Grundschüler zugeordnet sind. Die jüngeren können sich bei Problemen in der Pause bei den älteren Schülern Hilfe holen. Nicht nur für die Gewaltprävention ist die Streitschlichterausbildung von Bedeutung; sie ist auch ein wichtiger Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Die Erfolgserlebnisse, die sich nach erfolgreicher Schlichtung eines Streits einstellen, sind besonders für Hauptschüler nicht zu unterschätzen
und stellen damit einen wichtigen Baustein zur Gewaltprävention dar.


