Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik

Der Arbeitskreis Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik hat anläßlich seines fünfjährigen Bestehens die Jubiläumsbroschüre "Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik 2009 - 2014: Einblicke | Rückblicke | Ausblicke" veröffentlicht.

Inhaltsangabe Jubiläumsbroschüre "Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik 2009-2014" (PDF)

Die Jubiläumsbroschüre enthält Handreichungen und Positionspapiere zu integrationspolitisch relevanten Themen wie interkulturelle Öffnung der Verwaltung, Integrationsmonitoring, Bildung, politische Partizipation und Umgang mit religiöser Vielfalt in Kommunen. Zu jeder Materialie werden innovative Strategien und Ansätze aus den Mitgliedsstädten und der Partner dargestellt, die einen Einblick in die Praxis gewähren und damit die Diskussionsthemen auf den verschiedenen Ebenen widerspiegeln. Wir hoffen, dass dieses Praxishandbuch für viele Städte von Nutzen sein wird.

Weitere Informationen
Die Jubiläumsbroschüre kann gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € bei der Abteilung Integration bestellt werden:
E-Mail: sip@stuttgart.de


Die Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert seit Januar 2009 federführend den bundesweiten Arbeitskreis  "Kommunaler Qualitätszirkel zur Integration".

Ziel

Ziel des Arbeitskreises ist, erfolgreiche Integrationsstrategien auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und voranzubringen. Dies erfolgt durch einen strukturierten Austausch der Integrationsbeauftragten aus 30 deutschen Städten und Landkreisen, Vertretern des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, des Deutschen Städtetags und Vertretern wissenschaftlicher Forschungsinstitute und Stiftungen.

Die Grundlage für die Zusammenarbeit bilden vorhandene und geplante Initiativen zur Entwicklung und Evaluation von Monitoringsystemen und zur Schaffung von handlungsfeldbezogenen Steuerungskreisen zur Integration. Dadurch werden die Kommunen unterstützt, ein indikatorengestütztes Integrationsmonitoring aufzubauen, das künftig regelmäßige Bestandsaufnahmen im interkommunalen Vergleich ermöglicht, sowie Handlungsempfehlungen auf Grundlage guter Praxismodelle zu erarbeiten. Auch wurden die im Rahmen des europäischen Städtenetzwerks CLIP vorliegenden Ergebnisse der durchgeführten Studien in den Arbeitskreis eingebracht und beraten um den Informations- und Erfahrungsaustausch mit europäischen Städte zu fördern.

Der "Kommunale Qualitätszirkel zur Integration" ist der Nachfolger des KGSt-Innovationszirkels Integration, der aus der Wettbewerbsinitiative des Bundesinnenministeriums und der Bertelsmann Stftung "Integration ist kein Zufall" 2005 hervorgegangen ist. Im Rahmen der bisherigen Arbeit wurden Materialien zum Integrationsmonitoring (2006) und zur interkulturellen Öffnung der Verwaltungen (2008) entwickelt.

Manifest "WIR KÖNNEN INTEGRATION" - April 2016

Themen in 2014

  • Willkommens- und Anerkennungskultur
  • Terminologien in der Migrations- und Integrationsdebatte
  • EU -  Binnenwanderung
  • Weiterentwicklung Integrationsmonitoring

Themen in 2013

Sitzung des Arbeitskreises Kommunaler Qualitätszirkel März 2013 im Leipziger RathausVergrößern

Themen in 2011 und 2012

  • Migrantenökonomie
  • Integration und Religion
  • Weiterentwicklung Integrationsmonitoring

Sitzung des Arbeitskreises Kommunaler Qualitätszirkel September 2012 im Industriemuseum SolingenVergrößern

Themen in 2010

  • Politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten
  • Elternbildung

Themen in 2009

  • Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
  • Kommunales Bildungsmanagement
  • Weiterentwicklung Integrationsmonitoring

Mitglieder des Qualitätszirkels

Städte und Landkreise: Arnsberg, Berlin, Bochum, Bremen, Darmstadt, Düren, Erfurt, Essen, Frankfurt, Gross-Gerau, Hamburg, Hamm, Hannover, Herten, Jena, Leipzig, Mannheim, Kreis Mettmann, München, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Landkreis Osnabrück, Saarbrücken, Schwäbisch Gmünd, Solingen, Stuttgart, Tübingen, Wiesbaden, Wuppertal.

Wissenschaftliche Begleitung:

Stiftungen:
sowie:

Veröffentlichte Materialien und Positionspapiere