Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik

Der Arbeitskreis Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik hat eine Handreichung zum Thema Begriffe der Einwanderungs- und Integrationspolitik veröffentlicht.

Integration, Teilhabe, Inklusion, Person mit Migrationshintergrund, Flüchtling, Asylbewerber? Welcher Begriff wird in welchem Kontext im Alltag verwendet?  Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Handreichung behandelt, die für kommunale Praktiker_innen beim Erstellen von Texten im Handlungsfeld Integration, Migration und Teilhabe als Hilfestellung dienen soll. Die Handreichung will mit Hilfe von  einzelnen Beiträgen Anregungen und Hinweise für eine reflektierte  Begriffsverwendung geben, um für mehr Klarheit und Präzision bei der Erarbeitung von Migrationskonzepten und Integrationsplänen zu sorgen.

Wir hoffen, dass diese Handreichung für viele Städte von Nutzen sein wird.


Handreichung Begriffe Einwanderungs- und Integrationspolitik (PDF)

Weitere Informationen
E-Mail: sip@stuttgart.de


Die Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert seit Januar 2009 federführend den bundesweiten Arbeitskreis  "Kommunaler Qualitätszirkel zur Integration".

Ziel

Ziel des Arbeitskreises ist, erfolgreiche Integrationsstrategien auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und voranzubringen. Dies erfolgt durch einen strukturierten Austausch der Integrationsbeauftragten aus 30 deutschen Städten und Landkreisen, Vertretern des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, des Deutschen Städtetags und Vertretern wissenschaftlicher Forschungsinstitute und Stiftungen.

Die Grundlage für die Zusammenarbeit bilden vorhandene und geplante Initiativen zur Entwicklung und Evaluation von Monitoringsystemen und zur Schaffung von handlungsfeldbezogenen Steuerungskreisen zur Integration. Dadurch werden die Kommunen unterstützt, ein indikatorengestütztes Integrationsmonitoring aufzubauen, das künftig regelmäßige Bestandsaufnahmen im interkommunalen Vergleich ermöglicht, sowie Handlungsempfehlungen auf Grundlage guter Praxismodelle zu erarbeiten. Auch wurden die im Rahmen des europäischen Städtenetzwerks CLIP vorliegenden Ergebnisse der durchgeführten Studien in den Arbeitskreis eingebracht und beraten um den Informations- und Erfahrungsaustausch mit europäischen Städte zu fördern.

Der "Kommunale Qualitätszirkel zur Integration" ist der Nachfolger des KGSt-Innovationszirkels Integration, der aus der Wettbewerbsinitiative des Bundesinnenministeriums und der Bertelsmann Stftung "Integration ist kein Zufall" 2005 hervorgegangen ist. Im Rahmen der bisherigen Arbeit wurden Materialien zum Integrationsmonitoring (2006) und zur interkulturellen Öffnung der Verwaltungen (2008) entwickelt.

KGST-Innovationszirkel

Manifest "WIR KÖNNEN INTEGRATION" - April 2016

Manifest: Wir können Integration (PDF)

Mitglieder des Qualitätszirkels

Städte und Landkreise: Arnsberg, Berlin, Bochum, Bremen, Darmstadt, Kreis Düren, Erfurt, Essen, Frankfurt, Gross-Gerau, Hamburg, Hamm, Hannover, Herten, Jena, Leipzig, Mannheim, Kreis Mettmann, München, Münster, Neu-Isenburg, Nürnberg, Osnabrück, Landkreis Osnabrück, Saarbrücken, Solingen, Stuttgart, Tübingen, Wiesbaden, Wuppertal.

Wissenschaftliche Begleitung:

Stiftungen:
sowie:

Veröffentlichte Materialien und Positionspapiere

Themen 2009 - 2017

  • Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
  • Kommunales Bildungsmanagement
  • Weiterentwicklung Integrationsmonitoring
  • Politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten
  • Elternbildung
  • Migrantenökonomie
  • Integration und Religion
  • EU - Binnenwanderung
  • Willkommens- und Anerkennungskultur
  • Flüchtlinge und Flüchtlingsintegration
  • Begriffe der Einwanderungs- und Integrationspolitik. Reflexionen für die kommunale Praxis