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Stuttgart investiert sozial

Neues und Altbewährtes: Die sozialen Angebote der Stadt helfen in schweren Zeiten


Neu ist die "Stuttgarter Rahmenkonzeption Frühe Förderung von Familien", die mit rund 845 000 Euro jährlich gefördert wird. Das Konzept richtet sich an alle Familien und setzt insbesondere auf Prävention. Ziel ist es, die Lebensqualität von Familien zu verbessern und Kindern Schutz zu gewähren.
Die Palette der Angebote reicht von Beratungen, über finanzielle Hilfen bis hin zu Familienhebammen. Um das Konzept umzusetzen, wurden 7,5 Stellen geschaffen.

Misshandlungen frühzeitig erkennen

Außerdem werden für den Kinderschutz 14 neue Stellen bei der Stadt und im Olgahospital eingesetzt. Dadurch sollen Misshandlungen frühzeitig erkannt werden.

Für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder bietet die Stadt ein dreigliedriges System bestehend aus Frauenhäusern, Beratungsstellen und einer Interventionsstelle an. Um der gestiegenen Nachfrage an Beratungen gerecht zu werden, erhalten FrauenFanal und die städtische Interventionsstelle (FIS) ab 2010 je eine halbe Stelle, das städtische Frauenhaus ab 2011 eine Stelle.

Höhere Zuschüsse

Die Zuschüsse für die Frauenberatungsstelle BIF und die FIS werden erhöht. Das autonome Frauenhaus erhält ab dem Jahr 2011 zusätzlich 60 000 Euro.

Bei den beiden altbewährten Vergünstigungssystemen der Stadt, der Familien- und Bonuscard, ändert sich folgendes: Die FamilienCard für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre bekommen künftig nur noch Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen von bis zu 60 000 Euro, statt bisher 70 000 Euro. Die Chipkarte wird nur noch mit 60, statt 90 Euro geladen.

Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 1 bis 13, deren Eltern jeweils zum 1. August bonuscardberechtigt sind, aber keine Hartz IV- oder Sozialhilfeleistungen beziehen, erhalten 50 Euro Schulbeihilfe pro Schuljahr.

Kristin Heuchling und Samantha Maier

Frau hält schützend Hand von sich wegHilfen gegen Gewalt. Foto: ccvision.de

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