INTEGRATION (Integrierte Stadtentwicklung)
INTEGRATION
| Titel |
INTEGRATION (Integrierte Stadtentwicklung) |
|---|---|
| Programm | URB-AL III - Programm der Europäischen Union zur regionalen Entwicklungszusammenarbeit im lateinamerikanischen Raum |
| Projektraum | lateinamerikanischer Raum |
| Zeitraum | 48 Monate (Dezember 2008 bis November 2013) |
| EU-Zuschuss | 2,86 Mio. EUR, davon Stuttgart 0,54 Mio. EUR |
| Beteiligte Partner |
Landeshauptstadt Stuttgart |
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Hintergrund und Problemstellung
Wie in Europa haben Rohstoffabbau, Industrialisierung und Bevölkerungskonzentration auch in den Ballungsräumen Lateinamerikas ihre Spuren in Boden und Grundwasser hinterlassen. Bewirtschaftung und Schutz der Ressource Boden sind eng mit dem ausufernden Wachstum von Metropolregionen verbunden. Hier treten die Konflikte, die sich aus der wachsenden Nachfrage nach (inner-)städtischem Wohn- und Lebensraum ergeben, besonders in Erscheinung. Soziale Konflikte und wirtschaftliche Einbußen infolge der Migration speziell der armen Bevölkerungsschichten in Stadtrandgebiete (urban sprawl) gewinnen durch unkontrollierte Besiedlung von kontaminierten Flächen oder Altlasten (Brachflächen) und der damit verbundenen Gefährdung der Gesundheit dieser Bevölkerungsgruppen weiter an Brisanz.
Ziele des Projektes
Das Projekt INTEGRATION hatte zum Ziel, basierend auf deutschen Erfahrungen Strategien und Techniken für eine nachhaltige Stadt-Innenentwicklung und ein Brachflächenrecycling für Lateinamerika zu beschreiben. Dabei spielten ökologische und soziale Aspekte, z.°B. der soziale Wohnungsbau, in städtischen Planungskonzepten eine wichtige Rolle.
Maßnahmen zur Erreichung der Ziele
Die Projektpartner bearbeiteten städtebauliche und umwelttechnische Projekte mit exemplarischen, integralen Planungsansätzen. Zu den Einzelmaßnahmen, die durchgeführt wurden, zählen Planungsleistungen (Masterplan), Umweltuntersuchungen, Sanierungsplanungen und der Bau einzelner Einrichtungen für die umweltgerechte und soziale Integration von Migranten. Bei allen Maßnahmen wurden die Bürger aktiv einbezogen.
Projektsteuerung und Projektmamagement
Projektsteuerung, Projektmanagement und die Verwaltung der Fördermittel übernahm die Landeshauptstadt Stuttgart. Das federführende Amt für Umweltschutz wurde dabei von kate e.V. Umwelt & Entwicklung in Stuttgart fachlich und organisatorisch unterstützt. Insbesondere das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung stellte eigene Erfahrungen und Kompetenzen der Stadtinnenentwicklung zur Verfügung.
Die Ergebnisse sind in zwei spanischen und einer deutschen Publikation veröffentlicht.


