Geschwindigkeitsüberwachung - wo wird in Stuttgart geblitzt?

Insgesamt betreibt die Verkehrsüberwachung seit dem im Jahr 2008 begonnenen Ausbau an 20 Standorten mit 34 Messplätzen Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung.

Die Standorte finden Sie in der Karte:

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Nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Zur Vermeidung dieser Unfälle und zur Vermeidung von Gefahren für die Verkehrssicherheit ist eine Kontrolle der Geschwindigkeit an neuralgischen Punkten unerlässlich.

Untersuchungen belegen, dass sowohl durch stationäre als auch mobile Geschwindigkeitskontrollen deutliche Sicherheitsgewinne erzielt werden. Die größten Rückgänge bei den Unfallgefahren sind in Bereichen zu registrieren, in denen es vorher zu besonders schweren Unfällen infolge starker Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kam.

Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen werden in Stuttgart nach dem "Ultima Ratio"-Prinzip nur an Standorten erstellt, an denen Verkehrsunfällen, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, mit baulichen Maßnahmen nicht nachhaltig entgegen gewirkt werden kann. Diese Anlagen befinden sich sowohl in der Innenstadt als auch auf den zum Stadtgebiet gehörenden, teilweise mehrspurig ausgebauten Kraftfahrtstraßen außerhalb des Stadtkerns. Insbesondere die Hauptzufahrts- und Durchgangsstraßen werden überwacht.

Ein Teil der Anlagen (B 10, B14 und B19/B27) hat zusätzlich verkehrstechnische Gründe und führt zu einer Verstetigung des Fahrzeugverkehrs. Dadurch werden Schadstoff- und Lärmemissionen reduziert. Statistiken stützen diese Vorgehensweise, da die Landeshauptstadt nachweislich zu den Großstädten mit einem hoch belasteten Straßennetz bei einer geringen Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zählt.

 
 

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