RÜM: Arbeitsfeld "Startplatz Schule"

Jugendliche, die als chancenarm zu bezeichnen sind, benötigen zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten engmaschige Unterstützung und Begleitung. Entsprechend muss ein Übergangsmanagement Schule-Beruf, das darauf zielt, berufliche Übergänge systematisch zu verbessern, in der Verlaufsschiene an mindestens drei Punkten ansetzen:

  1. spätestens ab Klasse 7 im Bereich der Berufsorientierung in der allgemeinbildenden Schule
  2. in den Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen
  3. nach der allgemeinbildenden Schule, wenn der unmittelbare Übergang in Ausbildung nicht gelungen ist (Bereich, der in der Fachsprache als "Übergangssystem" benannt wird)
Die praktische Unterstützung der Haupt- und Werkrealschulen, nahm am Stuttgarter Regionalen Übergangsmanagement eine Schlüsselstellung ein:
  • RÜM begleitete Schulen bei der Abstimmung und Verzahnung ihrer Angebote und der Weiterentwicklung ihrer Berufswegeplanung (siehe unten: Schulbegleitung durch Rüm)
  • RÜM unterstützte Werkrealschulen beim Aufbau verlässlicher Partnerschaften und Gewinnung von Unternehmen als Partner in der Berufsorientierung.
  • RÜM erstellte mit zahlreichen Akteuren das Stuttgarter Berufswahl-Portfolio (siehe unten: Stuttgarter Berufswahl-Portfolio), das jeder junge Mensch in den Haupt- und Werkrealschulen seit dem Schuljahr 2010/2011 ab Klasse 6 erhält.
  • RÜM entwickelte Handlungskonzepte, die Eltern systematisch in die Berufsorientierung ihrer Kinder einbinden können. Hierzu wurde eine Handreichung erarbeitet, die allen, die sich im Themenfeld Berufsorientierung an Schulen engagieren, Lehrkräften, Schulsozialarbeiter/innen, Schlüsselpersonen mit Zugang zu Migrantencommunities, praktische Vorschläge "Bausteine" aufzeigt, wie Eltern in die Berufsorientierung an den Haupt- und Werkrealschulen eingebunden werden können.
  • RÜM entwickelte im Rahmen der Mädchenkampagne "Mein Style -mein Beruf" Methoden und Materialien für die erweiterte Berufsorientierung von Mädchen.

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