RÜM: Arbeitsfeld "Abgestimmte Maßnahmenplanung" und Steuerungsgruppe u25

Es braucht in Stuttgart die Bündelung und Abstimmung der Angebote im Übergang Schule-Beruf, um berufliche Eingliederungsprozesse bedarfsgerecht, systematisch und anschlussorientiert zu gestalten.

Berufliche Übergänge fallen in den Zuständigkeitsbereich verschiedener Akteure, darunter die Agentur für Arbeit Stuttgart, das Jobcenter, das Jugendamt, das Schulverwaltungsamt, das Staatliche Schulamt und die Kammern. Die jeweiligen Verantwortungsbereiche und Aktivitäten beziehen sich jedoch nur auf einzelne Ausschnitte des gesamten Übergangssystems. Dadurch kommt es an den Schnittstellen regelmäßig zu Problemen wie Doppelbetreuung oder Betreuungsklücken für Jugendliche.

Das Ziel einer abgestimmten kommunalen Angebotsplanung ist, passgenaue Angebote für Jugendliche mit sehr unterschiedlichen Bedafen zu erstellen, Doppelstrukturen abzubauen und für systemübergreifende Lösungen zu sorgen. Es geht darum, in gemeinsamer Verantwortung zu denken und zu handeln, statt in geteilten Zuständigkeiten. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass kommunale Abstimmungsprozesse da an Grenzen stoßen, wo über inhaltliche Vorgaben nicht auf kommunaler Ebene entschieden wird, wie es beispielsweise bei den Programmen des Bundes und der Länder der Fall ist.

In Stuttgart ist die Steuerungsgruppe u25 das verantwortliche Gremium, in dem die Akteure des Übergangs Schule-Beruf zusammenkommen. Die Mitglieder informieren einander über Angebote und Entwicklungen in ihren Arbeitsbereichen und stimmen ihre Angebote so weit möglich ab. Die Geschäftsführung der Steuerungsgruppe u25 liegt beim Jugendamt (Jugendhilfeplanung) und die Moderation beim Amtsleiter des Jugendamtes. Die Steuerungsgruppe begleitet die Arbeit des Regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf (RÜM).

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