Gedichte von Franziska Lagemann (4. Preis beim Jugend-Lyrikpreis 2010)

Die Welt


Für manche ist
die Welt so grau,
für mich voll Phantasie.
Dann bin ich froh
und sing ein Lied,
so ist das mein
Gebiet.
Es ist so schön
zu tanzen,
zu singen
und zu lachen,
und sich darauf,
ja ohne Scherz,
einen Reim zu machen.

Frühling


Bäume mit Blättern
in denen Vögel zwitschern.
Sonnenstrahlen die mich wärmen,
wenn der Wind mich streichelt
Gräser die duften,
Blumen die blühn,
Kinder die spielen
und Vögel die fliegen.
Die Erde gedeiht
wenn die Knospen blühn.
Die Tulpen und Narzissen
die wollen jetzt schon wissen,
wann kommt er denn,
der Frühling
mit aller seiner Pracht.
Wenn der Wind auch noch so bläst,
die Kinder wollen spielen,
jetzt sind wir froh
und rufen ihn

den Frühling