App, Petra Sybille

Geboren 1964 in Fointainebleau/Frankreich.

Vollkommenheit ist das Grundprinzip der Arbeiten von Petra Sybille App. Besonders wurde sie durch die Begegnung mit dem Künstler Emilio Bergamin 2001 geprägt. Nach diesem Schlüsselerlebnis wollte sie ihre künstlerische Ausdrucksweise nicht nur wie bisher in klassischem Gesang und Ballett leben, sondern in einer neuen Gesamtheit erfahren: Seit 2003 widmet sie sich deshalb der bildenden Kunst.

Der Spannungsbogen von Gesang -Tanz und der Ausdruckskraft ihrer Holzskulpturen und Plastiken aus Keramik machen es Petra Sybille App möglich, Figurenzeichen zu schaffen, die der inneren Vorstellungskraft des Menschen entsprechen und als Harmonie aus den Werken strahlen. Auf den farblich abgestuften Bildern der Künstlerin sind die Grenzen zwischen Kubus, organischem Körper und archaisch anmutenden Formen fließend.

In Stuttgart, wo Petra Sybille App seit 1991 lebt, ist sie mit einem Kunstwerk vertreten.

Petra Sibylle App: Die LiebendenVergrößern
Petra Sibylle App: Die Liebenden (2010)

Künstlerische Entwicklung

Petra Sybille App arbeitet künstlerisch vor allem in den Bereichen Skulptur, Malerei, Plastiken, Druck.

Bevor Petra Sybille App  in der bildenden Kunst tätig wurde, widmete sie sich dem klassischen Gesang und Ballett. Nach ihrer Ausbildung in Tübingen und Kursen in experimenteller Malerei und Akt studierte sie "Freie Malerei/Bildhauerei" an der Freien Kunstschule Stuttgart. Sie nahm an verschiedenen Ausstellungen teil, unter anderem an der Jahresausstellung im Württembergischen Kunstverein 2010. Von 2006 bis 2010 hat die Künstlerin mit einer Projektgruppe die Wände dreier Etagen des Oberlandesgerichts Stuttgart "bespielt".

Die Bildhauerei gibt Petra Sybille App die Möglichkeit die Mehrdimensionalität der Dinge begreifbar zu machen - mit ihr könne sie Raum und Bewegung modern und spürbar ausdrücken. Mit ihrer Dreidimensionalität hebe sie sich deutlich von der Malerei ab.

Petra Sybille App reizt die Vielfalt an Stofflichkeiten, die gegensätzliche Natur der  Materialien und das daraus resultierende Einlassen mit ihnen.