2005 - Cotta-Übersetzerpreisträger Michael Walter

Michael Walter wurde am 4. Januar 1951 in Wiesbaden geboren. Er studierte nach dem Abitur in Baden-Baden an den Universitäten Mannheim und Freiburg Philosophie und Anglistik. Nach Ablegung der Magisterprüfung arbeitete Michael Walter als freiberuflicher Übersetzer. 1988 übernahm er einen Lehrauftrag an der Universität München für den Aufbaustudiengang "Literarisches Übersetzen". Im selben Jahr wurde er an der Deutschen Akademie für Spache und Dichtung zum ordentlichen Mitglied gewählt.

Auswahl der Übersetzungen

  • Robert Louis Stevenson: Entführt, Frankfurt /M. 1979
  • H.P. Lovecraft: Die Katzen von Ulthar, Frankfurt / M. , 1980
  • J.G. Ballard: Der ewige Tag, Frankfurt/ M., 1981
  • George Orwell: Farm der Tiere, Zürich, 1982
  • Ian McEwan: Zwischen den Laken, Zürich, 1982
  • Virginia Woolf: Tag und Nacht, Frankfurt/M., 1983
  • George Orwell: 1984, Berlin, 1984
  • John Irving: Laßt die Bären los!, Zürich, 1985
  • Laurence Sterne: Leben und Ansichten des Tristram Shandy, Zürich, 1983-1991
  • Julian Barnes: Flauberts Papagei, Zürich, 1987
  • Eugene O''Neill: Fast ein Poet, Frankfurt / M., 1988
  • Eugene O''Neill: Trauer muß Elektra tragen, Frankfurt / M., 1990
  • Arthur Miller: Der Mann, dem alles glückte, Frankfurt/ M., 1992
  • Alan Ball: Fünf Frauen im selben Kleid, Frankfurt/ M., 1994
  • Irene Dische: Das zweite Leben des Domenico Scarlatti, Berlin, 1995
  • David Hare: Skylight, Reinbek, 1995
  • Harold Pinter: Die Geburtstagsfeier, Reinbek, 1997
  • David Hare: Amys Welt, Reinbek, 1998
  • Harold Pinter: Das Fest, Reinbek, 2000
  • Richard Dresser: Wonderful World, Frankfurt / M., 2002
  • Edward Gibbon: Verfall und Untergang des Römischen Reiches, München, 2003
  • Lewis Carroll: Sylvie & Bruno, München, 2005

Auszeichnungen

  • Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung,1989
  • Literaturstipendium (Sparte Übersetzung) der Stadt München, 1996
  • Ledig-Rowohlt-Preis, 1999

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Michael Walter. Foto: privat