Stuttgarter Innenentwicklungsmodell SIM
Der Stuttgarter Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24. März 2011 den Grundsatzbeschluss zur Förderung des urbanen Wohnens unter dem Gesichtspunkt der sozialgerechten und städtebaulich qualifizierten Bodennutzung und damit Verfahrensweisen und Konditionen als Grundlage für eine erfolgreiche Verwaltungspraxis beschlossen. Damit verbunden ist die Einführung des neuen Stuttgarter Innenentwicklungsmodells
SIM .
SIM soll zur Mobilisierung von Wohnbaukapazitäten im zu beplanenden Innenbereich (insbesondere zur Sicherung preiswerten Wohnraums) zur nachhaltigen und qualifizierten städtebaulichen Entwicklung der neuen Stadtteile sowie zur Verfahrenstransparenz und Gleichbehandlung der Investoren beitragen. Das Modell bündelt bewährte Standards in der Innenentwicklung und orientiert sich an der Praxis des in der klassischen Stadterweiterung (Umlegungsgebieten) entwickelten "Erweiterten Stuttgarter Modell der Bodenordnung".
SIM begründet sich aus einer Balance stadtentwicklungs-, wohnungs- und integrationspolitischer Zielstellungen. Es stellt eine "urbane Konvention" dar und ist für die künftige Bauland- und Bodenpolitik sowie die Sicherung sozialer Mischung und Lebensqualitäten in den neuen Stadtteilen von Relevanz.
Um ein dauerhaft tragfähiges und anwendbares Modell zu erhalten soll die Stuttgarter Bau- und Immobilienwirtschaft jetzt im Rahmen einer zweijährigen Pilot- und Dialogphase an der Evaluation der Praxiserfahrungen beteiligt werden.
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