Americana-Festival

Präsentiert werden Bands und Künstler, deren Musik sich auf die rohen, unverfälschten amerikanischen Wurzeln der modernen kommerziellen Pop-Musik zurückbesinnt und zu dieser eine Gegenposition einnimmt, indem sie die Kunst, den Song, wieder in den Mittelpunkt stellt. Frei nach dem Motto: Sein zählt mehr als Schein.

Seit genau einem Jahrzehnt ist ein Musikstil fester Bestandteil des Lab-Programms, der gemeinhin mit dem Label "Americana" versehen wird. Das musikalische Genre, das heute unter diesem Gattungsbegriff bekannt ist, entstand etwa Ende der achtziger Jahre in den USA als Gegenbewegung zum durchkommerzialisierten Massen-Pop, unter Rückbesinnung auf die rohen, ursprünglichen Wurzeln der modernen amerikanischen Popularmusik, die im Blues und Country der fünfziger Jahre ihren Ursprung haben.

Heutzutage ist der Americana-Begriff als Genrebezeichnung etwas weiter gefasst und wird allgemein für Musik verwendet, in der die amerikanischen "roots" auf die ein oder andere Weise durchscheinen. Erhalten geblieben ist dabei im Kern der Anspruch, eine künstlerisch anspruchsvolle Gegenposition zum seelenlosen glattgebügelten Kommerzpop einzunehmen, weswegen in diesem Zusammenhang auch oft und gerne das Adjektiv "alternative" verwendet wird: alternative country, alternative rock etc., alles Gattungsbegriffe, die je nach Definition mehr oder weniger große Schnittmengen mit dem Americana-Genre aufweisen. Die in der Regel fünf Konzerte sollen dabei einen repräsentativen Überblick und Schwerpunkt dessen darstellen, was das ganze Jahr über unter dem Stichwort "Americana" im Lab angeboten wird.

 
 

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