Kommunales Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern bei allen gesellschaftlichen und politischen Vorhaben zu berücksichtigen und zum zentralen Bestandteil aller Entscheidungs- und Handlungsprozesse zu machen. Dies wurde auf allen politischen Ebenen verankert und ist nun für die europäischen Mitgliedstaaten verpflichtend.

Chacengleichheit für alle

Der bisherige Blickwinkel der Gleichstellung "geschlechtsspezifische Benachteiligung zu Lasten eines Geschlechts" wird erweitert um die Gewinnperspektive für alle Beteiligten - Frauen und Männer, Junge und Alte. Chancengleichheit als gesellschaftlicher, arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer Leistungsfaktor spricht die Innovationspotentiale beider Geschlechter an. Sie bedeutet demnach eine erweiterte Perspektive und Herausforderung an die Organisationspolitik. Dazu gehört, Gleichstellung nicht länger als reine geschlechtsspezifische Interessensvertretung von und für Frauen zu begreifen, sondern als win-win-Situation für alle Beteiligten.

Pilotprojekt im Amt für öffentliche Ordnung

Um Frauen und Männer in einem ausgewogenem Verhältnis für eine Organisation zu gewinnen, als wichtige Ressource zu nutzen und zu erhalten, bedarf es eines entsprechenden Managements. Für die Kommune im Rahmen ihrer Verwaltungsreform und Modernisierungsprozesse eine zusätzliche, spannende Aufgabe. Stuttgart als Landeshauptstadt hat sich ihr gestellt.

Die Ergebnisse des Pilotprojekts im Amt für öffentliche Ordnung könnenbei den Puiblikationen heruntergeladen werden.