Stuttgarter Energiekontrollsystem - SEKS

Für das Ernergiemanagement der Stadtverwaltung werden die Energieverbräuche aller städtischen Liegenschaften erfasst. Um die jährlichen Energieverbräuche zu bilanzieren, werden die Abrechnungen des Energieversorgers automatisiert ausgewertet. Dazu besteht ein elektronischer Datenaustausch mit dem Energieversorger. Um Fehlentwicklungen rechtzeitig korrigieren zu können, sind zeitnahe Verbrauchsdaten erforderlich.

Bei großen Liegenschaften werden die Daten täglich abgerufen. Die automatisierte Abfrage erfolgt elektronisch und wird mit dem Stuttgarter Energiekontrollsystem - SEKS weiterverarbeitet.

SEKS stellt eine Eigenentwicklung der Stadt Stuttgart dar, die sich seit vielen Jahren bewährt hat und mittlerweile auch in vielen anderen Kommunen eingestzt wird. Es wurde entwickelt, da bei einem umfangreichen Gebäudebestand die manuelle Ablesung der Energiezähler und die Datenverarbeitung mit einem einfachen Tabellenkalkulationsprogramm nicht mehr ausreichen.

Das Softwarewerkzeug setzt die Heizenergiedaten ins Verhältnis zu Witterungseinflüssen und der Gebäudenutzfläche. So werden die Verbräuche über mehrere Jahre und innerhalb einer Klasse Gebäude gleicher Nutzung vergleichbar. Daneben bietet SEKS die Erstellung von Ernergieausweisen und Schnittstellen zu Standardprogrammen. Auch die Anzeige von Wasserrohrbrüchen ist möglich. Damit ist SEKS eine grundlegende Stütze im Energiemanagement.

In Zukunft wird das Energiemanagement auch auf die Gebäudeleittechnik neuer Liegenschaften zugreifen und einzelne Parameter der Energieanlagen direkt überwachen.

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Hauptmenü des Stuttgarter Energiekontrollsystems. Bild: Stadt Stuttgart
 
 

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