Energiekonzepte für Stadtgebiete
Anspruch eines zukunftsorientierten Energiekonzepts ist es, die Energieversorgung so aufzubauen, dass Ökologie und Ökonomie im Einklang stehen.
Vorderste Aufgabe bei der Erstellung eines Energiekonzepts ist verschiedene Möglichkeiten zur Senkung des Bedarfs an Wärme und Strom aufzuzeigen und zu bewerten. Dies umfasst neben städtebaulichen Maßnahmen vor allem Energiesparmaßnahmen an den künftigen Gebäuden. Weiter muss untersucht werden, wie dieser reduzierte Bedarf möglichst effizient gedeckt werden kann. Die Umsetzung des Energiekonzepts stellt eine weitere Herausforderung dar. Für die zukünftigen Bauherren sollen möglichst interessante Anreize geschaffen werden, die zum Mitmachen verlocken.
Für die verschiedenste Gebiete hat die Stadt bereits Energiekonzepte erstellt. Beispielsweise seien "Burgholzhof" und "Im Raiser / Lauchäcker" sowie das Gelände der alten Messe auf dem Killesberg genannt. Weiterhin werden für den Neckarpark auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Bad Cannstatt und für das Stuttgart 21 Areal Energiekonzepte entwickelt. Für Stuttgart 21 werden zudem für die Bauherren Energieberatungen angeboten, um Gebäude zu realisieren, die deutlich über dem gesetzlich geforderten Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV) liegen. Neben der Erstellung von Energiekonzepten durch die Stadt selbst, findet auch die Bewertung externer Konzepte statt. So werden in städtebaulichen Wettbewerben energetische Mindeststandards definiert und die Entwürfe hinsichtlich ihres Energiekonzepts geprüft. Weiterhin stellt die Stadt vertragliche Regelungen im Energiebereich auf, die in städtebaulichen Verträgen und Kaufverträgen fordern, dass die künftigen Bauvorhaben die geltenden Energiestandards der EnEV deutlich unterschreiten müssen
Unterthemen
- Energieberatung Stuttgart 21
- Energiekonzept Burgholzhof und Brenzstraße
- Energiekonzept Europaviertel
- Wohnen am Veielbrunnen - LowEnergy als Standortfaktor


