Abfallvermeidung

Abfälle vermeiden - machen Sie mit!

Stuttgarts Müllberge sind zwar schon am Schrumpfen, doch nach wie vor fallen pro Einwohner/Einwohnerin und Jahr gut 183 Kilogramm Abfall an (Abfallbilanz Ba-Wü 2014). Das ist vor allem im Blick auf die Umwelt, noch immer zuviel. Die richtige Devise lautet deshalb: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Wer sich bei der Arbeit, im Haushalt und in der Freizeit um Abfallvermeidung bemüht, kann seinen bisherigen Restabfallbehälter (graue Tonne) sicher bald gegen eine kleinere eintauschen. Und das mit doppelt positivem Effekt: Die ohnehin strapazierte Umwelt wird ebenso wirksam entlastet wie das eigene Portemonnaie.

Tipps für eine erfolgreiche Mülldiät:

  • Prüfen Sie vor jedem Kauf, ob die geplante Anschaffung wirklich notwendig ist.
  • Achten Sie bei der Anschaffung von Gebrauchsgütern (zum Beispiel Möbel, Elektrogeräte, Spielzeug) stets auf Reparaturfreundlichkeit und eine lange Lebensdauer.
  • Noch brauchbare Möbel, Textilien, Spielsachen und anderes lassen sich über Anzeigen oder Flohmärkte problemlos verkaufen oder verschenken. Alternativ können gut erhaltene Gegenstände aber auch über den Online-Verschenkmarkt des Eigenbetriebs AWS unter Verschenkmarkt Stuttgart verschenkt werden.
  • Kaufen Sie bei Reinigungsmitteln, Lacken sowie Chemikalien für den Hobby- und Heimwerkerbereich schadstoffarme Produkte. Ersetzen Sie Chemikalien möglichst durch mechanische Verfahren.
  • Netz- oder solarbetriebene Elektrogeräte sind umweltfreundlich, Akkus eine sinnvolle Alternative zu Batterien.
  • Verwenden Sie zum Einkauf Stofftaschen oder einen Korb. Für Spontaneinkäufe sollte immer eine Stofftasche im Auto, in der Arbeitsmappe oder Handtasche sein.
  • Obst und Gemüse gibt es auf Wochen-/Supermärkten ohne Verpackungen aus Papier und Folie. Aber auch in vielen Geschäften kann man sich Fleisch, Wurst, Käse und Backwaren direkt in eigene Behälter füllen lassen. Nägel, Schrauben, Knöpfe und so weiter sind häufig wieder stückweise erhältlich.
  • Unbedingt vermeiden: Portionspackungen für Kaffeesahne, Süßigkeiten, Senf und so weiter. Größere Packungen sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch günstiger.
  • Verzichten Sie auf übermäßig verpackte Waren. Aufwendige Geschenk- oder Imageverpackungen wie zum Beispiel bei manchen Pralinen oder Kosmetika müssen nicht sein.
  • Greifen Sie bei Waschmitteln zu Nachfüllverpackungen und Konzentraten.
  • Wählen Sie für Getränke Mehrwegflaschen statt Dosen. Bevorzugen Sie regionale Produkte. Denn: Mit längeren Transportwegen steigt auch die Umweltbelastung.
  • Verwenden Sie keine Wegwerfartikel wie Einweg-Rasierer, -Feuerzeuge oder -Kugelschreiber.
  • Damit Ihr Fest keine Müllparty wird: statt Papptellern und anderen Einwegartikeln richtiges Geschirr, Besteck und Stoffservietten verwenden.
  • Vesperdose statt Alufolie und Butterbrotpapier.
  • Wenn Sie einen Garten haben, können Sie eine Kompostlege aufstellen. Die organischen Abfälle aus Haus und Garten sind kein Müll, sondern wieder verwertbare Stoffe. Durch Kompostierung entsteht wertvoller Humus, der als Bodenverbesserer dient (Eigenverwertung).

Fragen?

Bei Fragen wenden Sie sich bitte montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr an den AWS-Kundenservice unter der Hotline
+49 711 216-88700 (Kundenberatung).

 
 

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