Georg Winter

Der Hans-Molfenter-Preis der Landeshauptstadt Stuttgart geht im Jahr 2011 an Georg Winter. Dies entschied eine Fachjury aus den Bereichen Kunst, Kultur und Politik unter Vorsitz von Bürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann.

Georg Winter wurde 1962 in Biberach an der Riß geborenen. Er studierte von 1984 bis 1988 Freie Grafik und Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Moritz Baumgartl, Rudolf Schoofs und K.R.H. Sonderborg.

Mit Kunstprojekten wie »Ukiyo Camera Systems. Entwicklungsbüro für Kameratechnik und Neue Medien« zählt Winter zu den wichtigen Aktivisten des »Expanded media« und der raumbezogenen Experimentalkunst.

Seit 1994 lehrte er unter anderem an der Universität Stuttgart, der Merzakademie Stuttgart, der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich sowie an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 2007 ist Georg Winter Professor für Bildhauerei / public art an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken.

Im Jahr 2010 realisierte er für das Museum Folkwang in Essen im Zusammenhang mit »Hacking the City« das Projekt »space of total retreat«.

An der Ausstellung »Art Scope 2005/2006« im Hara Museum for Contemporary Art Tokyo nahm er mit der Performance »Garten der vergeblichen Rettung« teil.

Im Rahmen seiner langjährigen Projektreihe »Cultural Disasters Emergency Drill« (CDED) präsentiert Winter im Ernst Barlach Haus in Hamburg 2011 die Arbeit »Heftiger Niederschlag! Knapp daneben«.

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Georg Winter. Foto: Boris Schmalenberger. ©Georg Winter