Lernförderung (Nachhilfe)

Für SchülerInnen und BerufsschülerInnen ohne Ausbildungsvergütung bis 25 Jahre, deren Versetzung oder deren Abschluss gefährdet ist, übernimmt das Jobcenter im Rahmen der Bildungsleistungen die Kosten für Nachhilfeunterricht außerhalb der Schule. Die Schule bestätigt die Voraussetzungen für eine notwendige Lernförderung außerhalb des Schulangebotes. Die betroffenen Fächer und der notwendige Umfang der Förderung müssen angegeben werden. Nutzen Sie dafür bitte das vorliegende Bestätigungsformular.

Bestätigung der Schule

Vorrangig müssen die SchülerInnen die zusätzlichen Angebote der Schule oder eines Fördervereins - Hausaufgabenhilfe oder sonstige Förderstunden - nutzen. Wenn darüber hinaus eine außerschulische Förderung erforderlich ist, übernimmt das Jobcenter die angemessenen Kosten. Ebenso, wenn eine Schule keine entsprechende Förderung anbietet.

Mit der Lernförderung soll eine vorübergehende, keine dauerhafte Lernschwäche oder Lernbehinderung behoben werden. Die Lernförderung muss geeignet sein, die wesentlichen Lernziele zu erreichen, also die Versetzung, den Schulabschluss oder ein ausreichendes Leistungsniveau. Nachhilfe, um bessere Noten oder eine bessere Schulempfehlung zu erreichen, ist nicht förderfähig.

Fördermaßnahmen bei Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Dyskalkulie sind vorrangig von der Schule zu erbringen und grundsätzlich nicht förderfähig.

Das Jobcenter rechnet die Kosten für die Nachhilfe direkt mit dem Nachhilfelehrer oder der Nachhilfeeinrichtung ab.