Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Die Weissenhofsiedlung ist eines der herausragendsten Baudenkmäler der Moderne. Sie entstand 1927 als Bauausstellung in Stuttgart. 17 internationale Architekten der Avantgarde verwirklichten hier neue Lösungen für das Wohnen, unter ihnen Le Corbusier. Neben einem Einfamilienhaus baute er ein Doppelwohnhaus, das seit 2006 das Weissenhofmuseum beherbergt.

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Haus Le Corbusier, Foto: gonzalez/weissenhofmuseum

In der einen Haushälfte wird die Geschichte der Siedlung gezeigt. In der anderen Hälfte wurden Raumaufteilung, Farbgebung und Einrichtung von 1927 wiederhergestellt. Dort lässt sich der große Wohnraum durch Schiebewände und Schiebebetten wie in einem Reisezug in Schlafkabinen für die Nachtnutzung verwandeln. In diesem Zimmer können sich Paare in stilechtem Ambiente der späten zwanziger Jahre das Ja-Wort geben.

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Ja-Wort im Ambiente der späten zwanziger Jahre, Foto: gonzalez/weissenhofmuseum

Bei schönem Wetter kann der Dachgarten dafür genutzt werden. Die beeindruckende Terrasse ist wesentlicher Bestandteil der Architektur Le Corbusiers und bietet ebenso wie das Wohn- und Schlafraum einen wunderbaren Panoramablick über Stuttgart.

Beide Räume bieten Platz für maximal 15 Personen.

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Dachterrasse Haus Le Corbusier, Foto: weissenhofmuseum