Modellprojekt Bildungshaus 3-10

In Stuttgart gibt es fünf Bildungshäuser. Während die beteiligten Schulen vom Land Baden-Württemberg mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet werden, erhalten die teilnehmenden Kindertageseinrichtungen ebenfalls Mittel aus dem städtischen Qualitätsentwicklungsfonds in Form von zusätzlichen Erzieherstunden.

Seit dem Schuljahr 2007/08 hat das Land Baden-Württemberg das Landesprojekt Bildungshaus 3-10 aufgelegt, um die Möglichkeiten und Chancen einer engen Kooperation und Verzahnung  zwischen  Kindertageseinrichtungen und Schulen zu erproben. Das Ziel dieses Vorhabens, das über die Standards der herkömmlichen Zusammenarbeit hinausgehen soll, besteht ebenfalls darin, Kindern einen bruchlosen Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule zu ermöglichen. Die Fach- und Lehrkräfte aus beiden Institutionen planen ihre pädagogische Arbeit gemeinsam und machen jahrgangsgemischte und einrichtungsübergreifende Angebote für Kinder.

Die Laufzeit des Modellprojektes Bildungshaus 3-10 ist zwischenzeitlich bis Dezember 2016 festgelegt. Derzeit nehmen landesweit knapp 200 Standorte an dem Vorhaben teil; 32 Bildungshäuser wurden vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm (ZNL) bis zum Sommer 2015, wissenschaftlich begleitet. Im Ergebnis kam das ZNL zu einer positiven Einschätzung der Auswirkungen für die Kooperationsprozesse zwischen den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen und auf die beteiligten Kinder (Arndt, Petra; Kipp, Kerstin (Hg)): Bildungshaus 3-10: Intensivkooperation und ihre Wirkung. Barbara Budrich Verlag 2016.

Link zur Homepage des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen:
Link zur Hompage des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport:

 
 

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