Bebauungsplan zum Rosensteintunnel beschlossen
Die Kosten für notwendige passive Schallschutzmaßnahmen an schutzbedürftigen Räumen an der Pragstraße und in Stuttgart-Ost werden von der Stadt übernommen, soweit ein Anspruch ermittelt wurde. Ebenso übernimmt die Stadt auf Antrag die Kosten von zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen an weiter entfernten Gebäuden, bei denen die Lärmwerte der entsprechenden Verordnung überschritten werden. An sechs Gebäuden in der Pragstraße und Bei der Meierei werden problematische Luftschadstoffwerte prognostiziert. Die Stadt bietet den Eigentümern an, die Häuser zu kaufen oder die Kosten für Einbau und Betrieb von Lüftungsanlagen in den Wohnungen zu tragen.
Der Entscheidung im Gemeinderat waren auch Diskussionen im Ausschuss für Umwelt und Technik vorausgegangen. Die Befürworter sehen im Rosensteintunnel als des Gesamtkonzepts mit dem erfolgten Ausbau der Heilbronner Straße und dem Pragsatteltunnel eine Entlastung der angrenzenden Wohngebiete von Schleichverkehr und wollen eine leistungsfähige Straßenverbindung für den Wirtschafsstandort. Die Gegner befürchten, dass der neue Tunnel noch mehr Verkehr anziehen wird.
In ihrer Sitzung beschloss die Vollversammlung auch 23 begleitende Einzelmaßnahmen in den Stadtbezirken Bad Cannstatt, Ost und Zuffenhausen, die den Schleichverkehr zusätzlich aus den Wohngebieten halten sollen. Unter anderem ist geplant, Kreuzungen umzubauen, Fahrtstreifen entfallen zu lassen und Lärmmindernden Asphalt aufzubringen. Die Bauarbeiten dafür können zu Teil schon nächstes Jahr beginnen.
Die Baukosten für den Rosensteintunnel/Leuzetunnel werden mit 193,5 Millionen Euro veranschlagt, dazu kommen rund 350.000 Euro für passive Lärmschutzmaßnehmen wie Lärmschutzfenster und etwa 3,9 Millionen Euro für den Kauf der Häuser an der Pragstraße.
Der Entscheidung im Gemeinderat waren auch Diskussionen im Ausschuss für Umwelt und Technik vorausgegangen. Die Befürworter sehen im Rosensteintunnel als des Gesamtkonzepts mit dem erfolgten Ausbau der Heilbronner Straße und dem Pragsatteltunnel eine Entlastung der angrenzenden Wohngebiete von Schleichverkehr und wollen eine leistungsfähige Straßenverbindung für den Wirtschafsstandort. Die Gegner befürchten, dass der neue Tunnel noch mehr Verkehr anziehen wird.
In ihrer Sitzung beschloss die Vollversammlung auch 23 begleitende Einzelmaßnahmen in den Stadtbezirken Bad Cannstatt, Ost und Zuffenhausen, die den Schleichverkehr zusätzlich aus den Wohngebieten halten sollen. Unter anderem ist geplant, Kreuzungen umzubauen, Fahrtstreifen entfallen zu lassen und Lärmmindernden Asphalt aufzubringen. Die Bauarbeiten dafür können zu Teil schon nächstes Jahr beginnen.
Die Baukosten für den Rosensteintunnel/Leuzetunnel werden mit 193,5 Millionen Euro veranschlagt, dazu kommen rund 350.000 Euro für passive Lärmschutzmaßnehmen wie Lärmschutzfenster und etwa 3,9 Millionen Euro für den Kauf der Häuser an der Pragstraße.
Donnerstag, 25.10.2012

