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Stuttgart als Kulturhauptstadt bestätigt

Hamburger Studie erneuert Stuttgarts Spitzenstellung unter 30 größten Städten Deutschlands

Stuttgart ist zum zweiten Mal Kulturhauptstadt Deutschlands: Dies hat - wie schon 2012 - eine Untersuchung des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der Berenberg Bank ergeben, die zweijährig erfolgt.
In der neuen Studie waren die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht worden: Nach Stuttgart folgen München, Dresden, Berlin und Bonn auf den nächsten Plätzen. Düsseldorf und Köln verbesserten sich um fünf beziehungsweise sechs Ränge, während die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen, Duisburg und Wuppertal erneut das Schlusslicht bilden.  

Staatsoper StuttgartStaatsoper Stuttgart. Foto: Stuttgart Marketing

Gesamte Stadtgesellschaft hat sich um die Kultur verdient gemacht

Oberbürgermeister Fritz Kuhn ist stolz auf das Ergebnis: "Die Auszeichnung ehrt uns sehr, da sich die gesamte Stadtgesellschaft um die Kultur verdient macht. Wir haben hier ein Kulturangebot der Sonderklasse - und das überzeugt vor allem dank der Dichte des Raums. Jeden Tag finde ich mindestens drei, vier spannende Kulturveranstaltungen, die allesamt auf kurzem Weg zu erreichen sind. Das Besondere an Stuttgart ist: Die Unternehmer sind alle auch kulturell engagiert."

Stuttgart überzeugte die Hanseaten mit einem großen Kulturangebot und einer hohen Kulturnachfrage. Mit 7,4 Prozent aller Beschäftigten ist die baden-württembergische Landeshauptstadt der größte Arbeitgeber in der Kulturwirtschaft unter den 30 untersuchten Städten. Bei den Umsätzen in diesem Bereich wird sie nur von Köln übertroffen. Stuttgart glänzt außerdem mit einer großen Zahl an Theaterplätzen wie auch mit Top-Platzierungen im Hinblick auf Theater- und Opernbesucher. Auch bei den Investitionen in die Bibliothekslandschaft liegt die Schwabenmetropole ganz vorn.

Kulturelles Angebot wird als Standortfaktor immer wichtiger

Die wirtschaftliche Bedeutung von Kultur zeige sich deutlich bei den neun bestplatzierten Städten, so die Studie. Hier habe der ökonomische Aspekt bereits eine starke gesamtwirtschaftliche Bedeutung bei der Anzahl der Unternehmen und als Arbeitgeber gewonnen. Das kulturelle Angebot der Städte sei zunehmend ein wichtiger Standortfaktor und nehme bei immer mehr Menschen eine Schlüsselstellung bei der Auswahl eines Wohn-, Arbeits- oder Studienorts ein, lautet das Fazit.

Das Ergebnis der Studie im Detail:

Kulturstädteranking 2014 Berenberg HWWI (PDF)


Donnerstag, 03.07.2014
 

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