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Wasser marsch! Der Koppentalbrunnen sprudelt wieder

Der Koppentalbrunnen ist wieder aufgebaut und an seinen angestammten Platz beim Katharinenhospital zurückgekehrt.

Wegen der umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten auf dem Gelände des Katharinenhospitals zwischen Kriegsberg- und Panoramastraße war der denkmalgeschützte Brunnen abgebaut worden, um zu verhindern, dass er an der Baustelle Schaden nimmt.

Der von Gustav Halmhuber entworfene Brunnen stammt aus dem Jahr 1926. Das Glasmosaik des Brunnens wurde von Eugen Hemann gestaltet und soll die Lebenskraft des Wassers und den Glauben der Menschen an dessen heilende Wirkung darstellen. Vom Künstler wurde der Koppentalbrunnen speziell für diesen Ort entworfen, der einmal eine Gabelung wichtiger Wege war und bis heute im Stadtteil bei den Bürgerinnen und Bürgern viele Emotionen und Erinnerungen weckt.

Die städtische Chronik berichtet von einem Koppentalbrunnen bereits im Jahr 1558 und davon, dass 1599 einige Quellen im Koppental gefasst wurden.

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Bei der Einweihung: (von links) Jürgen Mutz, Tiefbauamt, Klinikum-Geschäftsführer Ralf-Michael Schmitz, Bürgermeister Wölfle, Peter Haller, Brünnele-Stiftung, sowie die Bezirksvorsteherinnen Veronika Kienzle und Sabine Mezger. Foto: Rudel

Altes und Neues verbunden

"Altes und Neues miteinander sinnvoll und ästhetisch zu Verbinden, das ist sicherlich mit dem Wiederaufbau des Koppentalbrunnens gelungen", betonte der Bürgermeister für Verwaltung und Krankenhäuser, Werner Wölfle, am Montag bei der offiziellen Einweihung und Inbetriebnahme des Brunnes.

Für den Geschäftsführer des Klinikums, Ralf-Michael Schmitz, ist der Brunnen gerade mit Blick auf die Anwohner von besonderer Bedeutung: "Die Neubauten des Klinikums am Standort Mitte haben das Wohnumfeld doch deutlich verändert und so gibt der Koppentalbrunnen dem neuen Ambiente ein Stück seiner ursprünglichen Identität wieder zurück."

Technisch auf neuestem Stand

Der Brunnen war vom Hochbauamt in Kooperation mit dem Tiefbauamt im Februar 2007 abgebaut und in Einzelteile zerlegt mit dem im Ganzen belassenen Glasmosaik in einem Esslinger Steinmetzbetrieb eingelagert worden.

Beim Wiederaufbau wurde die gesamte Technik überholt, der Stufenbereich und die Handläufe erneuert sowie eine Holzauflage für die Sitzbank angebracht. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt und 110.000 Euro.