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Sanierung der Oper Stuttgart

Informationsreise des Verwaltungsrats nach Kopenhagen und London

Zur Vorbereitung der Entscheidung über Art und Umfang einer Sanierung der Stuttgarter Oper hat der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater vergleichbare Opernhäuser in Kopenhagen und London besucht. Für die Landeshauptstadt informierten sich Oberbürgermeister Fritz Kuhn und die Mitglieder des Gemeinderats im Verwaltungsrat über die unterschiedlichen Konzepte der beiden Häuser.
Delegationsreise Staatstheater 2015OB Fritz Kuhn leitete gemeinsam mit der baden-württembergischen Kunstministerin Theresia Bauer (links neben OB Kuhn) die Delegationsreise nach Kopenhagen und London. Foto: Stadt Stuttgart
Die Royal Danish Opera in Kopenhagen und das Royal Opera House in London können aus jeweils unterschiedlich Gründen als richtungsweisend für die anstehende Sanierung der Stuttgarter Oper gelten. So unterlag der Neubau der Oper in Kopenhagen, die 2004 eröffnet wurde, keinerlei Beschränkungen bei Architektur und Bühnentechnik. Bei der Sanierung der Oper in London hingegen stellte der Umgang mit der historischen Bausubstanz des Hauses eine große Herausforderung dar. Dabei ging es, wie aktuell in Stuttgart, um Fragen des Denkmalschutzes und des Städtebaus.

Oberbürgermeister Kuhn sagte nach der Reise: "Die Stuttgarter Oper steht vor einer Jahrhundertsanierung. Dafür stellen wir in nächster Zeit die entscheidenden Weichen. Die Reise war vor allem in Bezug auf die Frage wichtig, wie hilfreich und notwendig die Erweiterung des Bühnenraums in unserer Oper ist."

Der Oberbürgermeister und die baden-württembergische Kunstministerin Theresia Bauer leiteten die Delegation, zu der u. a. auch Staatssekretär Peter Hofelich, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, und die Intendanten Marc-Oliver Hendriks und Jossi Wieler. Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg waren ebenso vertreten wie die Stadträte der Landeshauptstadt.