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Sonntagsöffnungen: Planungssicherheit für Feste bis Jahresende

Die Stadt Stuttgart und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich auf 14 verkaufsoffene Sonntage aus Anlass von Stadtteilfesten bis Ende des Jahres geeinigt. Für einzelne Sonntagsöffnungen an diesen Tagen wurde eine Gebietsbeschränkung vereinbart, die sich daran orientiert, wo die Feste stattfinden.
Die Stadtverwaltung reagierte erleichtert auf die Einigung. "Für 2017 werden wir uns im Herbst rechtzeitig mit den Veranstaltern und ver.di darüber abstimmen, wann Läden sonntags ausnahmsweise geöffnet werden können", sagte Dorothea Koller, Leiterin des Amts für öffentliche Ordnung. ver.di habe bereits angekündigt, aufgrund der Kriterien aus der aktuellen Rechtsprechung vertieft nachfragen zu wollen.

Die Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung, Ines Aufrecht, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit den Ergebnissen: "Durch verkaufsoffene Sonntage kann die Bindung an den Stadtbezirk und die Bindung an die Gewerbetreibenden vor Ort erhöht werden." Zudem seien die verkaufsoffenen Sonntage eine gut besuchte Plattform in den Stadtbezirken, auf der sich das gesamte örtliche Ehrenamt präsentieren könne.

Zu den folgenden 14 Festen sollen bis Endes des Jahres Sonntagsöffnungen möglich sein:

  • 11. September: Feuerbacher Kirbe, Feuerbach
  • 18. September: Feuerseefest, West
  • 18. September: Kirbe, Untertürkheim
  • 18. September: Vaihinger Herbst, Vaihingen
  • 25. September: Volksfestumzug, Bad Cannstatt
  • 09. Oktober: Knausbirasonntag, Hedelfingen
  • 09. Oktober: Möhringer Herbst, Möhringen
  • 09. Oktober: Weilemer Herbst, Weilimdorf
  • 23. Oktober: Flegga-Treff, Untertürkheim
  • 30. Oktober: Kirbe, Degerloch
  • 06. November: Martinimarkt, Sillenbuch
  • 13. November: Martinimarkt, Bad Cannstatt
  • 13. November: Martinimarkt, Gablenberg
  • 13. November: St. Martins-Tag, Nord

Die Stadt Stuttgart und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatten sich in zwei Gesprächen am 1. September und 26. August auf die jetzt vereinbarten Ergebnisse geeinigt. Das formale Vorgehen beinhaltet nun, dass zu jeder der genannten Veranstaltungen für die Sonntagsöffnung eine Verfügung mit Sofortvollzug erlassen wird. ver.di hat zugesichert, in diesen Fällen dagegen nicht gerichtlich vorgehen zu wollen.
Donnerstag, 01.09.2016