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Dem Schwabenmythos auf der Spur

Das Landesmuseum präsentiert ab Samstag, 22. Oktober, im Alten Schloss die Ausstellung "Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke". Bis zum 23. April nächsten Jahres werden die berühmt-berüchtigten Bewohner des "Ländles" in all ihren Facetten dargestellt. Vor dem Hintergrund von fast 2000 Jahren Kulturgeschichte wird der Wandel vielfältigster Schwabenbilder erkennbar, der sich bis heute fortsetzt.
In der Großen Landesausstellung sind rund 300 Kunstwerke und Objekte der Alltagskultur, darunter 150 internationale und nationale Leihgaben, zu sehen.

Die Sieben Schwaben gegen den Hasen: Die Figuren wurden von Anton Sohn um 1830/1831 geschaffen.VergrößernDie Sieben Schwaben gegen den Hasen: Die Figuren wurden von Anton Sohn um 1830/1831 geschaffen. Foto: Hendrik Zwietasch/LandesmuseumDie Sieben Schwaben gegen den Hasen: Die Figuren wurden von Anton Sohn um 1830/1831 geschaffen. Foto: Hendrik Zwietasch/Landesmuseum
"Schwäbische Kunst" setzte sich immer aus Höchstleistungen der verschiedenen Metropolen zusammen, die international vernetzt waren und Spitzenprodukte exportierten. Stuttgart und Augsburg, Konstanz und Ulm werden mit ihren großen Marken und Exportschlagern seit dem Mittelalter vorgestellt.

Eigener Bereich für schwäbischen Dialekt

Kunstvolle Skulpturen, herausragende Tafel­gemälde und Goldschmiedearbeiten stehen ­neben modernen Industrie­produkten und faszinierenden Objekten wie dem "Heiligen Blechle". Der schwäbische Dialekt, für viele das eindeutigste Merkmal der Schwaben, wird in einem eigenen ­Bereich auf den Prüfstand gestellt.

Weitere Informationen und der Flyer zur Ausstellung stehen im Internet auf landesmuseum-­stuttgart.de.