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Zukunftslabor Kulturamt: forschen, planen, gestalten

Das Kulturamt will mit dem Projekt "Zukunftslabor" die Perspektiven einzelner Kultur­sparten erforschen und aus den Untersuchungsergebnissen langfristige Strategien ableiten, so Kulturamtsleiterin Birgit Schneider-Bönninger am 14. März im Ausschuss für Kultur und Medien.
Als Startsignal für den auf mehrere Jahre angelegten Prozess überreichte sie den Ausschussmitgliedern den ersten Band der "Stuttgarter Texte zur Zukunftsforschung", in dem sie die Grundlagen entwickelt hat.

Fit für die Zukunft machen

Wie kann die Kulturstadt von morgen aussehen? Wie machen sich Kultureinrichtungen für die Zukunft fit? Wie lassen sich strategisch wichtige Themen im Voraus identifizieren und welche Hilfestellung kann dabei die Kulturverwaltung geben? Diese Fragen stehen im Fokus. "Wir wollen den Kultureinrichtungen Impulse geben, um die Zukunft aktiv zu gestalten", sagte Schneider-Bönninger. Mit der Etablierung einer kulturellen Zukunftsforschung knüpfe das Kulturamt an den Prozess "Kultur im Dialog" an und positioniere sich als eine Art Antenne für das Kommende.

Das Kulturamt setzt Instrumente und Methoden der ­modernen Zukunftsforschung ein, um im Dialog mit Kulturproduzenten und Publikum die Gegenwart zu untersuchen und Utopien zu entwickeln. Die erste Publikation "Zukunftslabor Kulturamt. Forschen, Planen, Gestalten" stellt Theorie und Praxis der Zukunftsforschung im Kulturamt vor.

Zukunftsberichte und Trendstudien


In loser Folge werden Zukunftsberichte und Trendstudien zu einzelnen Kultur­sparten folgen. Erste Schwerpunkte bilden Analysen zu Trends in allen Musiksparten, im Musikbusiness und in der Musikvermittlung sowie zu den Entwicklungsmöglich­keiten der Stuttgarter Philharmoniker.

Die Publikation kann ­unter stuttgart.de/kultur/zukunftslabor heruntergeladen oder beim Kulturamt, E-Mail claudia.woehr@stuttgart.de sowie unter Telefon 216-80012, angefordert werden.

Donnerstag, 23.03.2017