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Entscheidung über Interim im Herbst

Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater hat sich am Montag, 17. Juli, darauf verständigt noch zwei Standorte für die Interimsspielstätte der Stuttgarter Oper intensiver zu prüfen.

Weiter im Rennen sind das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße im Stuttgarter Norden (Oper im Park) und ein temporärer Interimsbau neben dem Mercedes-Benz Museum in Bad Cannstatt (Oper am Fluss). Der innerstädtische Standort Ecke Schillerstraße/Willy-Brandt-Straße wird aufgrund von terminlichen und bautechnischen Unwägbarkeiten nicht weiterverfolgt.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte: "Die verbliebenen Standorte haben ihre Vor- und Nachteile. Das Ideal-Interim gibt es nun mal nicht. Wir sollten uns aber in erster Linie darauf freuen, dass wir etwas Großes, Tolles in Stuttgart vorhaben: die Generalssanierung unserer Oper."

Beide Standorte im Park und am Fluss werden nun bis zur nächsten Sitzung des Verwaltungsrats im November intensiver geprüft. "Die Erreichbarkeit und die Besucherakzeptanz sind die Kriterien, die zählen", so OB Kuhn. Er plant noch im Juli zum Thema Interim ein Gespräch mit den Fraktionsspitzen und kulturpolitischen Sprechern im Gemeinderat. Dabei sollen noch einmal alle bislang ins Spiel gebrachten und später verworfenen Standorte diskutiert werden.

Die Entscheidung über die Interimsspielstätte will der Verwaltungsrat im November treffen. Die Kosten der Generalsanierung liegen bei vorläufig rund 400 Millionen Euro. Stadt und das Land finanzieren diese je zur Hälfte.

Dienstag, 18.07.2017