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Mehr Aufenthaltsqualität: Mehrheit des Gemeinderats für Ausweitung der Fußgängerzone innerhalb des Cityrings

Der Gemeinderat hat am 26. Juli den Zielbeschluss gefasst, die bestehende Fußgängerzone innerhalb des Cityrings auszuweiten und die dortigen oberirdischen öffentlichen Parkplätze zurückzubauen.

DorotheenquartierAttraktive Fußgängerzonen innerhalb des Cityrings, wie hier das ­Dorotheen Quartier, sollen vernetzt werden. Foto: KovalenkoFür den Antrag "Eine lebenswerte Stadt für alle!" waren 31 Ratsmitglieder bei 27 Gegenstimmen und einer Enthaltung. Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte in der Sitzung: "Städte in Deutschland und Europa, die etwas auf sich halten, steigern ihre Aufenthaltsqualität. Davon profitieren Bewohner, Besucher und Handel gleichermaßen. Unsere Aufgabe ist es, die Interessen Einzelner zum Wohle aller auszugleichen und um die besten Lösungen für unsere Innenstadt zu ringen."

Kuhn: "Dorotheen Quartier gutes Beispiel für städtebaulichen Entwicklung"

Kuhn nannte das Dorotheen Quartier, die Tübinger Straße, das Hospitalviertel und die Kronprinzstraße als gute Beispiele der städtebaulichen Entwicklung. "Es geht darum, diese attraktiven Orte in der City zu vernetzen. Die Menschen sollen auch weiterhin gerne hierher kommen zum Leben, Einkaufen, Flanieren oder Besuchen einer kulturellen Einrichtung." ­Daher unterstütze er als Oberbürgermeister den Antrag aus dem Gemeinderat.

Die Vollversammlung hat die Verwaltung im Einzelnen ­unter anderem beauftragt, ­innerhalb des Cityrings eine ­Zufahrt für den Lieferverkehr im Rahmen der geregelten Zeiten zu schaffen, die Zufahrtsberechtigung für alle Parkhäuser und privaten Stellflächen an die Ränder des ­Gebiets zu legen sowie den Pkw-Verkehr nur für die Zufahrt zu den Parkhäusern und privaten Stellflächen zu ermöglichen. Spezifische Lösungen für mobilitätseingeschränkte Menschen sollen erarbeitet werden.

Die Stadtverwaltung wird darüber hinaus aufgefordert, ein Konzept zur Citylogistik zu entwickeln und mehr Raum für Fußgänger und ­Radfahrer einzuplanen. Außerdem soll gezeigt werden, welche ersten Maßnahmen im Doppelhaushalt 2018/2019 bereits umgesetzt werden können.