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50 Städte - 50 Spuren für eine Welt ohne Atomwaffen

Auf eine Reise um die Welt gehen 50 Werke der Stuttgarter Künstlerin Klaudia Dietewich. Unter dem Titel "50 Städte - 50 Spuren - eine Welt ohne Atomwaffen" waren die Exponate auf Aluminium-Dibond im Rathaus zu sehen. Die Ausstellung begann am 7. Juli, an dem Bürgermeister Werner Wölfle mit der Künstlerin vom Rathausbalkon die Flagge der Mayors for Peace entrollte.

Spuren auf Straßen und Plätzen: Markierungen, Farbreste oder Risse, von der Stuttgarter Künstlerin Klaudia Dietewich fotografiert - zum Beispiel in Berlin, Amsterdam und StuttgarSpuren auf Straßen und Plätzen: Markierungen, Farbreste oder Risse, von der Stuttgarter Künstlerin Klaudia Dietewich fotografiert - zum Beispiel in Berlin, Amsterdam und wie hier zu sehen in Stuttgart. Aus 50 Mitgliedsstädten von Mayors for Peace hat die Künstlerin "Spuren" zusammengestellt. Eine besondere Drucktechnik lassen auf dem Aluminium eine räumliche Wirkung entstehen. Die quadratischen Platten bilden das Kernstück für das internationale Kunst- und Friedensprojekt. Die Werke werden ergänzt durch Statements der Bürgermeister der jeweiligen Städte zu ihrem Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen. "Durch die Mitgliedschaft bei Mayors for Peace setzen wir uns für Völkerfreundschaft, friedliche Konflikt­lösung und Abrüstung der Atomwaffen ein. In Stuttgart befindet sich die europäische US Kommandozentrale Eucom. Wir hoffen mit unserem Engagement dazu beizutragen, dass von hier niemals der Befehl zum Einsatz der in Europa ­gelagerten Atomwaffen ausgeht", so Werner Wölfle.

Zur Midissage der Ausstellung war Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann angereist. Hannover, die deutsche Leadcity der Mayors for Peace, hat die Koordination des Ausstellungsprojektes übernommen. Er erklärte: "Wir freuen uns, dass es schon Rückmeldungen aus Belgien, Großbritannien und Polen gibt." Im August wird die Künstlerin in Begleitung Hermanns in Nagasaki bei der Generalversammlung der Mayors for Peace das Kuntstprojekt vorstellen, um weitere Ausstellungsorte zu gewinnen. Die Weltreise der Ausstellung wird 2018 als Erinnerung an den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags starten und soll im Jahr 2020 in New York bei der UNO ankommen. (red)

Weitere Informationen zu dem Projekt stehen auf der Homepage www.50cities-50traces.org. Ein Kurzfilm über den Besuch eines internationalen Workcamps in der Ausstellung und über die begleitende Straßenperformance ist unter www.vimeo.com/226566079 zu sehen.

Donnerstag, 03.08.2017