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Capoeira bei Sport im Park

Das unverbindliche und kostenlose Bewegungsprogramm Sport im Park setzt auf Fitness und widmet sich in diesem Jahr unter anderm den Themen Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination. Beim dritten Teil des "Fitness-Vierers" steht mit der brasilianischen Kampfkunst Capoeira die Koordination im Vordergrund.

CapoeiraKampftechniken und tänzerische Elemente: Wer an Capoeira Interesse hat, kann im Rahmen von Sport im Park jetzt erste Bewegungsabläufe proben. Foto: Andrea Jankovic/Fotolia Capoeira verbindet Kampftechniken und tänzerische Elemente zu einem geschlossenen Bewegungsablauf und fördert damit die koordinativen Fähigkeiten. Außerdem verbessert sich das Gefühl für den eigenen Körper. "Bei der Capoeira trainiert man vor allem die motorische Koordination und die Verbindung der beiden Gehirnhälften", erklärt Übungsleiterin Manuela Langhammer da Silva.

Immer montags um 19 Uhr im Mittleren Schlossgarten und mittwochs um 19 Uhr auf dem Südheimer Platz können Interessierte erste Schritte in der Capoeira wagen. Besondere Voraussetzungen benötigt man nicht. "Jeder kann Capoeira lernen, man muss nur ­offen dafür sein und es ausprobieren", erklärt Langhammer da Silva. Zu Beginn steht eine Aufwärmrunde auf dem Programm. Dazu gehört neben Dehnübungen auch das Rad schlagen, das als Vorbereitung für die späteren typischen Bewegungsabläufe der Capoeira dient, bei denen viel Kontakt zwischen den Händen und dem Boden besteht: "Als Kind hat man ständig die Hände auf dem Boden, als Erwachsener verliert man dieses Gefühl und wir müssen es erst wieder wachrütteln", so die Trainerin.

Nach dem Aufwärmen werden zuerst einzelne Tritte eingeübt, später werden die einzelnen Elemente im Rhythmus und zu Musik zu einer fließenden Bewegung verbunden. Die Tritte werden in der Capoiera allerdings nur angedeutet, denn Körperkontakt wird in der Regel vermieden. "Wir sprechen vom Capoeiraspiel, es ist keine offensive Kampfkunst", so Langhammer da Silva.

Zum Ende der Übungsstunde formieren sich die Teilnehmer zur für die Capoeira typischen Roda, einem Kreis, in dessen Mitte immer zwei Spieler agieren. Die anderen Teilnehmer klatschen und singen dazu.


"Sport im Park" ist ein ­Kooperationsprojekt vom Amt für Sport und Be­wegung und dem Sportkreis Stuttgart und bietet von Mai bis September insgesamt 63 Sportangebote pro Woche. Alle Sport-im-Park-Termine ­finden sich unter stuttgart.de/sportimpark. Weitere Informationen gibt es bei Sören Otto, Telefon 216-59810, E-Mail soeren.otto@stuttgart.de.

Donnerstag, 10.08.2017