Zwanzig Jahre Städtepartnerschaft Stuttgart-Samara

Im Rahmen des 20jährigen Jubiläums besuchte eine Stuttgarter Delegation vom 5. bis zum 10. Juni 2012 die russische Partnerstadt Samara. Wir haben für Sie eine Bildergalerie von der Delegationsreise mit Eindrücken von Samara zusammengestellt.

Die Delegation leitete  die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer. Ihr gehörten zahlreiche Vertreter der Gemeinderatsfraktionen von Bündnis90/Die Grünen, CDU, SPD sowie FDP, Freie Wähler und SÖS/Die Linke an. Aus der Stadtverwaltung kamen Vertreter der städtischen Krankenhäuser, der Abteilung Außenbeziehungen und des Rechnungsprüfungsamts.

Wolgastadt

Die Metropole Samara zieht sich als Wolgastadt über 50 Kilometer entlang des Flusses. Modernste Hochhäuser, Plattenbauten aus den 50er- und 60er-Jahren sowie uralte Holzhäuser mit den typischen geschnitzten Fronten prägen das Stadtbild. Gebaut wird viel, die Stadt hofft auf Tourismus. Dies vor allem im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft 2018, um die sie sich als Austragungsort beworben hat.

In der Stadt sind sie überall zu sehen: große Spannbänder über den Straßen, die auf das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Stuttgart hinweisen. Entsprechend wurde die 19-köpfige Delegation unter Leitung von Bürgermeisterin Isabel Fezer herzlich und mit großer Gastfreundschaft empfangen. Fragen und Anregungen der Gäste waren stets willkommen, ob im Rathaus beim Treffen mit Oberbürgermeister Dmitrij Azarov, im Stadtrat oder in der Duma der Region Samara, wo der Leiter des Rechnungsprüfungsamts, Manfred Blumenschein, einen Vortrag zu einem gemeinsamen Projekt der Korruptionsbekämpfung halten durfte.

Beide Seiten profitieren

Die Stuttgarter besuchten auch mehrere Einrichtungen, die sich aktiv für die Partnerschaft engagieren, wie etwa die Gymnasien Nummer 1 und 4, die den Schüler- und Lehreraustausch bereits seit vielen Jahren fest etabliert haben, die Hochschule für Entstaatlichung und Unternehmen sowie das Generationenhaus Samara.

Im Garten der evangelisch-lutherischen Kirche Sankt Georg pflanzte der Stadtrat und engagierte Weingärtner Fritz Currle zehn Weinreben. Pastorin Olga Temirbulatova hofft jetzt auf reichen Ertrag.

Wie die Gemeinderatsmitglieder zieht auch Bürgermeisterin Fezer ein positives Fazit der Reise: "Der Besuch hat gezeigt, dass die Partnerschaft bei der Bevölkerung beider Städte bereits tief verwurzelt ist und dass die Stadtverwaltungen sowie zahlreiche Organisationen und Institutionen in Samara und in Stuttgart davon profitieren. Wir sind uns deshalb mit unseren russischen Partnern einig, die Kontakte weiter zu vertiefen und freuen uns auf künftige Besuche."

 

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