Luftreinhalte-/ Aktionsplan

Der Luftreinhalte-/ Aktionsplan soll dafür sorgen, dass die Luftqualität in Stuttgart besser wird. Er enthält ein Paket von inzwischen fast 40 Einzelmaßnahmen.

Dazu zählen beispielsweise das Lkw-Durchfahrtsverbot, die Einführung der Umweltzone und der Plakettenpflicht für Kfz verbunden mit Fahrverboten für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß, geringere Geschwindigkeiten auf verschiedenen Hauptstraßen/Steigungsstrecken, der Ausbau des Stadtbahnnetzes, das Parkraummanagement, die Förderung des Radverkehrs und die Umrüstung des städtischen Fuhrparks auf schadstoffarme Fahrzeuge.

Viele Beteiligte

Im Juni 2005 haben das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) und die Landeshauptstadt den Entwurf zum Luftreinhalteplan für den Regierungsbezirk Stuttgart vorgestellt. Dieser ist zum 1. Januar 2006 nach Beteiligung der Bürger, vieler Institutionen und des damaligen Umweltministeriums des Landes in Kraft getreten.

Grund dafür waren Immissionsmessungen an hoch belasteten Straßen in Stuttgart im Jahr 2004. Das Ergebnis: Die Grenzwerte bei den Schadstoffen Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) werden deutlich überschritten. Dies verpflichtet das RP als zuständige Behörde, einen Luftreinhalteplan zum Schutz der menschlichen Gesundheit zu erstellen.

Seit Januar 2010 gelten verschärfte Immissionsgrenzwerte für NO2. Im Februar 2010 wurde der Plan daher erweitert. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen wurden unterdessen umgesetzt und im November 2014 gab es dann eine zweite Fortschreibung mit zusätzlichen Maßnahmen. Eine weitere ist angekündigt.

Übersicht über die Maßnahmen

 
 

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