Risikoorientierte Entnahmen von Proben

Sowohl im Bereich der Lebensmittel als auch der Bedarfsgegenstände werden von den Lebensmittelkontrolleuren und Amtstierärzten regelmäßig Proben in verschiedensten Betrieben erhoben.

Die überwiegende Zahl der Proben wird im Rahmen vorgegebener Überwachungsprogramme genommen, um eine Übersicht der am Markt gehandelten Produkte und ihres evtl. vorhandenen Gefährdungspotentials zu schaffen. Zusätzlich werden bei Betriebsüberprüfungen oder aufgrund von Verbraucherbeschwerden so genannte Verdachtsproben genommen.

Untersucht werden sowohl Lebensmittel, z.B. auf Verderb, Kontamination, Zusatzstoffe oder Täuschung, als auch Bedarfsgegenstände wie Kleidung, Küchengerätschaften oder Spielzeug z.B. auf giftige Inhaltsstoffe.

Die Anzahl der zu erhebenden Proben richtet sich nach der Einwohnerzahl. Demnach müssten im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt jährlich ca. 3.300 Proben gezogen werden. Aufgrund der geringen Personalausstattung kann dieser Vorgabe jedoch bislang nicht in vollem Umfang entsprochen werden.

Einzelheiten finden Sie in den jeweiligen Jahresbilanzen - Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz und Veterinärwesen.

ProbenahmeVergrößern
Foto: Stadt Stuttgart, Mikrobiologisches Ergebnis von Abklatschproben
 
 

Mehr zum Thema