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Arbeit statt Drogen

Die Landeshauptstadt Stuttgart führte im Jahr 1999 das Programm "Arbeit statt Drogen" (AsD) ein. Das Programm richtet sich an Konsumenten von illegalen Suchtmitteln, Substituierte oder aus Drogentherapie Entlassene. Die Teilnahmedauer beträgt 12 Monate mit Verlängerungsoption auf bis zu 3 Jahren (in begründeten Einzelfällen darüber hinaus).

Ziel ist die nachhaltige "Wiedereingliederung" durch Teilhabe am Arbeitsleben. Dies erfolgt durch:

  • Heranführen an Arbeit und Teilhabe am Arbeitsleben
  • Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
  • Bearbeitung suchtspezifischer Themen und Problemlagen
  • Aufzeigen von Suchtausstiegshilfen
  • Stabilisierung der persönlichen Situation und Verhinderung    von weiterem sozialen Abstieg

Im Rahmen des Programms "Arbeit statt Drogen" sind folgende Träger mit unterschiedlichen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen tätig:
  • Neue Arbeit gGmbH (Kulturwerk)
  • Caritasverband für Stuttgart e.V. (Lederschmiede, 7Siebe- Siebdruckwerkstatt, Drug stop)
  • SBR gGmbH (Flower Power)
  • ZORA gGmbH (Donna Luna)

Das Programm "Arbeit statt Drogen" wird von der Arbeitsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem JobCenter Stuttgart koordiniert.

Arbeit statt Drogen (PDF - 458 KB)

Folgende Projekte sind dem Programm "Arbeit statt Drogen" untergeordnet:

Tagwerk 
Wird vom Caritasverband für Stuttgart e.V. betrieben und kooperiert in der Arbeitstherapie mit der Neuen Arbeit gGmbH und der SBR gGmbH. "Tagwerk" ist eine staatlich anerkannte, ambulante ganztägige Rehabilitationseinrichtung zur Behandlung von Menschen mit einer Suchtproblematik. Das Behandlungskonzept sieht vor, dass die Teilnehmer während der gesamten therapeutischen Maßnahme in ihrem gewohnten sozialen Lebenskontext verbleiben. In der Arbeitstherapie wird eine genaue Diagnostik der KlientInnen erstellt sowie eine qualifizierte Arbeitserprobung durchgeführt. Ziel ist es, eine passgenaue Vermittlung in Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewährleisten. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer.

Flower Power und First Step
Werden von dem Sozialunternehmen SBR gGmbH durchgeführt und bietet der Zielgruppe niederschwelige, flexible, an die persönlichen Bedürfnisse angepasste Beschäftigungsangebote bei der Pflege von Grünflächen und Parkanlagen.

Kontakt: www.sbr-ggmbh.net


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Foto: ccvision

Fahrradservicestationen

Das Projekt "Fahrradservicestationen" beschäftigt und qualifiziert langzeitarbeitslose und benachteiligte Menschen und bietet ihnen neue berufliche Perspektiven als Fahrradmechaniker. Aufgrund dieser Vorqualifizierung steigen die Chancen auf einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz oder auf eine Festanstellung in diesem Bereich.

Das Projekt wird von dem Sozialunternehmen Neue Arbeit gGmbH durchgeführt und von der Arbeitsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart finanziert.

In Stuttgart gibt es die Fahrradservicestationen an den Bahnhöfen Möhringen, Vaihingen und Feuerbach.

Folgender Service wird angeboten:

  • bewachtes Parken 
  • Fahrradverleih
  • Pflege, Reparatur und Wartung auf Wunsch während der Parkzeit
Kontakt: fahrradwerkstatt@neuearbeit.de

Fahrrad-Service-StationenVergrößern
Fahrrad Service Station. Foto: Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
 
 

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