Stuttgart

Breadcrumb trail

Main menu

Services

Fördergelder für Ideen zur Schulentwicklung

09.03.2010 Bildung
Mit innovativen Konzepten zur Schulentwicklung können sich Schulen bis Montag, 31. Mai, bei der Stadt Stuttgart bewerben. Hierfür stehen zwei Fördertöpfe zur Auswahl, der Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" und der Qualitätsentwicklungsfonds.
Grundschulen und ihre Kooperationspartner aus der Jugendhilfe, den Bereichen Kultur und Sport bewerben sich mit ihren Ideen, insbesondere im Bereich der Elternbeteiligung, beim Qualitätsentwicklungsfonds für Grundschulen. Der Fonds ist beim Kompetenzzentrum Stuttgarter Bildungspartnerschaft, Eberhardstraße 1, 70173 Stuttgart, angesiedelt. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 216-985 26, per E-Mail Bip@stuttgart.de oder unter www.stuttgart.de/bildungspartnerschaft.

Konzepte der Haupt-, Real- und Förderschulen nimmt das Jugendamt unter dem Stichwort "Schulprofil zeigen" für den Projektmittelfond "Zukunft der Jugend" entgegen. Ansprechpartner ist die Abteilung Jugendhilfeplanung des Jugendamtes, Wilhelmstraße (M) 3, 70182 Stuttgart, Telefon 216-74 08, E-Mail Siglinde.Bunsen@stuttgart.de. Weitere Informationen sind unter www.stuttgart.de unter dem Stichwort Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" zu finden.

Für alle der genannten Schularten gilt, dass aufbauend auf den aktuellen Herausforderungen Konzepte zur Profilbildung erwünscht sind, die verschiedene Entwicklungsfelder aufgreifen. Diese können von der Kooperation der schulischen Akteure über die Unterrichtsentwicklung und Elternbeteiligung bis hin zur Sozialraumorientierung der Schule reichen.

"Bildungschancen gilt es gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu eröffnen, die aus bildungsfernen Milieus kommen. Damit sie wegen ihres derzeitigen familiären, sozialen oder ethnischen Umfeldes nicht auch zukünftig benachteiligt sind", erklärt Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

Das Jugendamt der Stadt Stuttgart und das Kompetenzzentrum Stuttgarter Bildungspartnerschaft hoffen auf Konzepte zur Schulentwicklung, in denen die Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler, ihrer Herkunft, Voraussetzungen und Talente als Bildungspotenzial erkannt wird und durch neue Lern- und Erfahrungsbereiche sowie durch entsprechende Unterrichtsformen gefördert werden.

Dass dies an vielen Stuttgarter Schulen schon erfolgreich erprobt wird, zeigt beispielsweise das Projekt der Pragschule "Schule auf neuen Wegen im Stadtteil" aus dem ersten Ausschreibeverfahren des Qualitätsentwicklungsfonds.

Ziel des Projektes der Pragschule ist es, Kinder durch die Schule in bestmöglicher Weise zu fördern, zu fordern und wertzuschätzen. Für die Akteure sind die Bemühungen umso erfolgreicher, je mehr es gelingt, die Eltern mit einzubeziehen und die schulischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote mit denen des Stadtteils zu vernetzen.

Formelles und informelles Lernen wird im Stadtteil miteinander verknüpft. Dem Schulkind wird so ein Umfeld geboten, das es fast unmöglich macht, nicht zu lernen. Der Entwicklungsprozess der Schule versteht sich als Teil des Entwicklungsprozesses des Stadtteils. Zum Familien- und Stadtteilzentrum Nord besteht ein intensives Kooperationsverhältnis.