Netz von Ladestationen für E-Mobile im Aufbau

Voraussetzung für Elektromobilität ist ein Netz von Elektro-Tankstellen, sogenannten Ladestationen. Derzeit wird am Aufbau einer Infrastruktur für Stuttgart und die Region gearbeitet.

Rund 500 Ladepunkte wurden von 2012 bis 2013 im Projekt "Aufbau Ladeinfrastruktur Stuttgart und Region" mit Förderung des Landes Baden-Württemberg bereitgestellt. Einer der Hauptnutzer der Ladestationen ist der Car-Sharing-Anbieter Car2go, der in der Region Stuttgart rund 500 E-Fahrzeuge des Typs "smart fortwo electric drive" tätig ist. Die Ladeinfrastruktur steht aber auch allen anderen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.

In einem Folgeprojekt "Ladeinfrastruktur in Stuttgart" wurden Funktionalität und Technik von Ladeinfrastruktur, wirtschaftliche Aspekte des Betriebs und der Zusammenhang zwischen Stadtentwicklung und Ladeinfrastruktur untersucht. Seit 01. Juli 2015 wird das Projekt unter dem Titel "Nachhaltige Ladeinfrastruktur für Baden-Württemberg" weitergeführt.

Elektro-Ladestationen der ENBW (Großansicht)Ladestationen Infrastruktur in der Region. Bild: enbw.de

Allein im Stadtgebiet on Stuttgart werden also weiterhin 372 Ladepunkte zur Verfügung stehen. Die über alle Stadtbezirke verteilten Standorte sind gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Bezirksbeiräten ausgewählt worden. Hinzu kommen 47 Stationen für E-Bikes, die ebenfalls von der EnBW mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und mit einer Kofinanzierung der DB Rent eingerichtet wurden. Damit hat die Landeshauptstadt Stuttgart im bundesvergleich unter den Großstädten das dichteste Netz an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.

Der Aufbau der Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Maßnahme für eine emissionsreduzierte Mobilität. Zur gezielten Förderung dürfen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-In-Hybride zunächst bis Ende 2017 auf städtisch bewirtschafteten Parkplätzen kostenlos parken.

Verwandte Themen