Öffentliche Bestellung als Versteigerer

Besonders sachkundige, selbstständige oder unselbstständige Versteigerer werden auf schriftlichen Antrag und nach Prüfung der Voraussetzungen von der zuständigen Behörde öffentlich "bestellt".

Öffentlich bestellt werden können nur natürliche Personen.

Sie können allgemein oder nur für bestimmte Arten von Versteigerungen bestellt werden.

Ihnen wird eine entsprechende Erlaubnis erteilt ("Öffentliche Bestellung als Versteigerer", § 34b Abs. 5 GewO). Diese gilt bundesweit.

Öffentliche Versteigerungen sollen nur durch besonders sachkundige und vertrauenswürdige, überdurchschnittliche Erfahrung und Fachkenntnisse vorweisende Versteigerer durchgeführt werden. In der Regel gehört dazu eine mehrjährige entsprechende Berufstätigkeit.

Details finden Sie in dem:
Merkblatt zur Erlaubnis für Versteigerer (PDF - 84 KB)

Voraussetzungen

  • natürliche Person
  • besondere Sachkunde
  • überdurchschnittliche Erfahrung und Fachkenntnisse
Hinweis:
Für eine schnellere Bearbeitung empfehlen wir Anträge erst zu stellen, wenn alle notwendigen Unterlagen beigefügt sind. Die Gewerbebehörde prüft anschließend die Voraussetzungen. Im Falle einer Antragstellung hört die Gewerbebehörde die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK). Vom Ergebnis werden Sie unterrichtet.

Erforderliche Unterlagen:
  • Schriftlicher Antrag
    Antrag auf öffentliche Bestellung als Versteigerer (PDF - 56 KB)
  • Kopie der Versteigerererlaubnis gemäß § 34b Abs. 1 GewO
  • Aufstellung über bisher durchgeführte Versteigerungen (Art, Ort, Zeitpunkt)
  • Lebenslauf
  • Nachweis der besonderen Sachkunde (überdurchschnittliche Kenntnisse und Erfahrungen in den wichtigsten Sachbereichen und einschlägige Kenntnisse in den wichtigsten Rechtsbereichen)
Bei Antrag auf Bestellung für bestimmte Versteigerungsart/-en:
  • Nachweis der überdurchschnittlichen Fach- und Branchenkenntnis
  • Nachweis des Bedarfs an den Versteigerungsleistungen für die bestimmte Art
Bei Angestellten zusätzlich:
  • Nachweis der Beschäftigung
  • Nachweis der Weisungsfreiheit