befristeter Aufenthalt mit Aufenthaltserlaubnis zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung

Die Vorschrift regelt die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Die Erteilung ist in bestimmten Fällen von der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit abhängig.

Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis (Neueinreise)

Für die Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis wenden Sie sich zur Vereinbarung eines Termins an die Ausländerbehörde. Die polizeiliche Anmeldung sollten Sie zuvor bei einem beliebigen Bürgerbüro im Stadtgebiet vornehmen.

Voraussetzungen

Zusätzlich zu den allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen
können Sie eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der betrieblichen Aus- und Weiterbildung im Bundesgebiet beantragen, wenn

  • die Bundesagentur für Arbeit dieser Tätigkeit zugestimmt hat oder durch Rechtsverordnung oder durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung bestimmt ist, dass die Aus- und Weiterbildung ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zulässig ist,
  • Ausbildung Hauptzweck des Aufenthalts ist,
  • hr Lebensunterhalt und die Krankenversicherung in Deutschland sichergestellt sind.

Unterlagen

Um einen schnellen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind folgende Unterlagen zwingend vorzulegen:
  •  ausgefülltes Anmeldeformular (Wohnsitz in Stuttgart!)
  • gültiges Einreisevisum zum Zweck der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
    Hinweis: bei visumsfreier Einreise zusätzlich Nachweise über Lebensunterhalt (z.B. Ausbildungsvertrag, Verpflichtungserklärung, Sparbuch)
  • Reisepass mit Visum
  • Antrag
  • Ausbildungsvertrag
  • Nachweis über Krankenversicherungsschutz
  • 1 biometrisches Passbild, Fotomustertafel für Pass- und Ausweisdokumente (PDF - 1,3 MB)

Weitere Informationen

HINWEIS:
Über die oben angeführten Punkte hinaus müssen möglicherweise weitere Voraussetzungen erfüllt werden.
Eine abschließende Bearbeitung Ihres Antrages kommt nur in Betracht, wenn sämtliche Unterlagen vollständig vorgelegt werden.

ACHTUNG! Ein Aufenthaltstitel erlischt unter Anderem, wenn
  • der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht nur vorübergehenden Grund ausreist,
  • der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist.

Ausnahmen hiervon sind möglich. Erkundigen Sie sich im konkreten Einzelfall deshalb stets rechtzeitig bei Ihrer Ausländerbehörde.


Rechtsgrundlagen

§ 17 AufenthG
§ 45 AufenthV

Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Zur Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis erhalten Sie rechtzeitig vor deren Ablauf ein Schreiben, in dem auf die erforderlichen Unterlagen hingewiesen wird. Gleichzeitig erhalten Sie einen Termin zur Vorsprache. Sofern Sie dieses Schreiben nicht rechtzeitig vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, sollten Sie sich schnellstmöglich zur Terminvergabe mit der Ausländerbehörde in Verbindung setzen.


Unterlagen


Bei der Vorsprache müssen folgende Unterlagen zwingend vorgelegt werden:

  • Antrag
  • aktueller Ausbildungsstand
  • Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhalts
    • Kontoauszüge der letzten drei Monate mit regelmäßigen Zahlungseingängen oder
    • aktuelle Verpflichtungserklärung
  • gültiger Nationalpass mit gültigem Aufenthaltstitel
  • Nachweis über bestehenden Krankenversicherungsschutz
  • 1 biometrisches Passbild, siehe Fotomustertafel für Pass- und Ausweisdokumente (PDF - 1,3 MB)

Weitere Informationen

HINWEIS:
Über die oben angeführten Punkte hinaus müssen möglicherweise weitere Voraussetzungen erfüllt werden.
Eine abschließende Bearbeitung Ihres Antrages kommt nur in Betracht, wenn sämtliche Unterlagen vollständig vorgelegt werden.

ACHTUNG! Ein Aufenthaltstitel erlischt unter Anderem, wenn
  • der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht nur vorübergehenden Grund ausreist,
  • der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist.
Ausnahmen hiervon sind möglich.Erkundigen Sie sich im konkreten Einzelfall deshalb stets rechtzeitig bei Ihrer Ausländerbehörde.


Rechtsgrundlagen

§ 17 AufenthG
§ 45 AufenthV