Gedichte von Sophie Weber (4. Preis beim Jugend-Lyrikwettbewerb 2013)

Nichts lässt uns kalte
Erdluft atmen,
Bemalt mit tausend Düften
der Nacht.
Wer nicht befreit
Von grauen Schwaden der
Stadt,
Nie gesehen
Den Freiheitsdrang einer
Seele, die noch heut
Versucht zu fliegen,
Der wird nicht laufen
Mit lachenden Schritten.

Ich lasse mich ein Herbstblatt
sein.
Rot, gelb und orange.
Vogelfrei durch die Luft
Denn
Oktobersonnen haben mich
Berührt und mein
Flug verfängt sich für Sekunden
In deinen Augen um,
Tanzend im Glück,
Weiter zu
Fliegen.