Regenwassernutzung im Haushalt

Hygienische Probleme, Wassersparpotential, Auswirkungen auf den Trinkwasserpreis und ökologischer Gesamtnutzen sind nur einige Stichworte, die bei der Diskussion um die Regenwassernutzung im Haushalt kontrovers diskutiert werden.

Ob Ihre persönliche Entscheidung für oder gegen eine Anlage zur Regenwassernutzung ausfällt, Vorrang sollten Maßnahmen haben, die vorhandene Wassersparpotentiale durch den Einsatz moderner Armaturen und Sanitäreinrichtungen so weit wie möglich ausnutzen. Mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand und wassersparendem Verhalten sind hier Einsparungen von rund einem Drittel des Trinkwasserverbrauchs zu erzielen.

Die Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung kann uneingeschränkt befürwortet werden. Generell sollte, wo möglich, der Regenwasserversickerung aus ökologischen Gründen der Vorrang vor der Regenwassernutzung mit anschließender "Entsorgung" gegeben werden. Bei der Installation einer Regenwasseranlage sind Fehlanschlüsse zum Wasserversorgungsnetz zu vermeiden, da ansonsten eine Verkeimungsgefahr für das Trinkwassernetz besteht. Eine Verunreinigung stellt eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung dar und eine notwendige Spülung bzw. Reinigung des Trinkwassernetzes kann für den Verursacher schnell finanziell ruinöse Auswirkungen haben. Um einen problemlosen Betrieb Ihrer Anlage zu gewährleisten und um qualitativ einwandfreies Wasser zu erhalten, sollten Sie Planung und Installation auf jeden Fall einem Fachmann überlassen.

Darüber hinaus besteht seit 1. Januar 2003 für die Errichtung und den Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage eine Anzeigepflicht beim zuständigen Gesundheitsamt.

Ansprechpartner für die Anzeige von Anlagen in Stuttgart ist das städtische Gesundheitsamt, Sachgebiet Infektionsschutz.

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Die häufigsten Fragen zu Regenwassernutzungsanlagen und Ihre Ansprechpartner:

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