Nachzug sonstiger Familienangehöriger

Sonstige Familienangehörige von Deutschen und in Deutschland lebenden ausländischen Staatsangehörigen können in besonderen Härtefällen eine Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen erhalten. Damit können sie nach Deutschland nachziehen und hier arbeiten.

Als sonstige Familienangehörige gelten Angehörige, die nicht

  • Kinder,
  • Eheleute oder
  • eingetragene Lebenspartner oder Lebenspartnerinnen sind.

Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis (Neueinreise)

Ihre polizeiliche Anmeldung können Sie bei einem beliebeigen Bürgerbüro im Stadtgebiet vornehmen. Für die Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis wenden Sie sich an die Ausländerbehörde.

Voraussetzungen

Zusätzlich zu den allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen sind folgende weitere Voraussetzungen erforderlich:

  • bei Nachzug zu Deutschen:
    Person, zu welcher Sie nachziehen hat die deutsche Staatsangehörigkeit und hält sich gewöhnlich im Bundesgebiet auf
  • bei Nachzug zu Ausländern:
    Ihr bereits in Deutschland lebendes Familienmitglied ist im Besitz einer
    • Niederlassungserlaubnis,
    • Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG oder
    • Aufenthaltserlaubnis
  • Es liegt ein besonderer Härtefall vor

Unterlagen

Um einen schnellen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind folgende Unterlagen zwingend vorzulegen:
  • Ausgefülltes Anmeldeformular (Wohnsitz in Stuttgart!)
  • Gültiges Einreisevisum zum Familiennachzug aus sonstigen Gründen
    Hinweis: bei visumsfreier Einreise zusätzliche Nachweise über familiäre Verhältnisse, Wohnraumnachweis und Mietvertrag, Nachweis Sicherung Lebensunterhalt
  • Antrag
  • Gültiger Nationalpass
  • Nachweis über Krankenversicherungsschutz
  • 1 biometrisches Passbild, siehe Fotomustertafel für Pass- und Ausweisdokumente (PDF - 1,3 MB)

Weitere Informationen


HINWEIS:
Über die oben angeführten Punkte hinaus müssen möglicherweise weitere Voraussetzungen erfüllt werden.
Eine abschließende Bearbeitung Ihres Antrages kommt nur in Betracht, wenn sämtliche Unterlagen vollständig vorgelegt werden.

ACHTUNG! Ein Aufenthaltstitel erlischt unter Anderem, wenn
  • der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht nur vorübergehenden Grund ausreist,
  • der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist.

Ausnahmen hiervon sind möglich. Erkundigen Sie sich im konkreten Einzelfall deshalb stets rechtzeitig bei Ihrer Ausländerbehörde.


Rechtsgrundlagen


§§ 27, 36 AufenthG
§ 45, 50 AufenthV

Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Zur Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis erhalten Sie rechtzeitig vor deren Ablauf ein Schreiben, in dem auf die erforderlichen Unterlagen hingewiesen wird. Gleichzeitig erhalten Sie einen Termin zur Vorsprache.
Sofern Sie dieses Schreiben nicht rechtzeitig vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, sollten Sie sich schnellstmöglich zur Terminvereinbarung mit der Ausländerbehörde in Verbindung setzen.


Unterlagen

Bei der Vorsprache müssen folgende Unterlagen zwingend vorgelegt werden:

  • Antrag
  • Gültiger Nationalpass mit gültigem Aufenthaltstitel
  • Pass/Ausweis ggf. mit Aufenthaltstitel des Familienangehörigen
  • Nachweise über Sicherung des Lebensunterhalts
  • Nachweis über weiteres Vorliegen einer besondere Härte (z.B. ärztliche Atteste)
  • Wohnraumnachweis und Mietvertrag
  • bei Leistungsbezug: aktueller Bescheid des Jobcenters
  • 1 biometrisches Passbild, siehe Fotomustertafel für Pass- und Ausweisdokumente (PDF - 1,3 MB)

Weitere Informationen

HINWEIS:
Über die oben angeführten Punkte hinaus müssen möglicherweise weitere Voraussetzungen erfüllt werden. Eine abschließende Bearbeitung Ihres Antrages kommt nur in Betracht, wenn sämtliche Unterlagen vollständig vorgelegt werden.
ACHTUNG! Ein Aufenthaltstitel erlischt unter Anderem, wenn
  • der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht nur vorübergehenden Grund ausreist,
  • der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist.

Ausnahmen hiervon sind möglich. Erkundigen Sie sich im konkreten Einzelfall deshalb stets rechtzeitig bei Ihrer Ausländerbehörde.

Rechtsgrundlagen

§§ 27, 36 AufenthG
§ 45, 50 AufenthV