Verschlüsselte E-Mails

De-Mail

E-Mails werden im Regelfall unverschlüsselt übers Internet gesendet und können somit von Dritten gelesen werden. Wenn Sie vertrauliche Informationen per E-Mail übermitteln wollen, sollten Sie deshalb die E-Mail verschlüsseln. Eine Möglichkeit hierzu bietet De-Mail.

De-Mail ist ein sicherer elektronischer Nachrichtendienst, mit dem das vertrauliche und nachweisbare Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet erfolgen kann. Die De-Mail erlaubt den verschlüsselten und authentifizierten Versand von Mails und Dateianhängen. Absenderbestätigte De-Mails sind gemäß E-Government-Gesetz auch als Schriftformersatz gültig.

Die Stadt Stuttgart hat die De-Mail-Domain stuttgart.de-mail.de und als
zentrales De-Mail-Postfach post@stuttgart.de-mail.de.

Bafög-Anträge können direkt über die Postfächer bafoeg@stuttgart.de-mail.de und aufstiegs-bafoeg@stuttgart.de-mail.de eingereicht werden.

Alle an die Domäne stuttgart.de-mail.de adressierten De-Mails werden vom De-Mail-Provider angenommen und dort im De-Mail-Postfach abgelegt. Damit gelten sie rechtlich als eingegangen und zugestellt.

Hinweis: Zur Nutzung von De-Mails müssen Sie über ein eigenes De-Mailkonto verfügen.

Hier finden Sie akkreditierte De-Mail Dienstanbieter

Weitere Informationen:
Einsatz der De-Mail bei der Landeshauptstadt Stuttgart (PDF)
Details zur De-Mail beim BSI für Bürger

Ansprechpartner bei der Stadt Stuttgart:
Herr Hans-Henning Hall

Andere Verfahren zum Versenden verschlüsselter E-Mails an die Stadt


S/MIME und OpenPGP sind die beiden meist genutzten Verschlüsselungsmethoden und basieren auf einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren - der so genannten Public-Key-Infrastruktur.

Zum Versenden von E-Mails über asymmetrische Verschlüsselungsverfahren an die Stadt Stuttgart brauchen Sie zwei Voraussetzungen:
1. Ein Zertifikat des Empfängers
2. Ein S/MIME-fähiges E-Mail-Programm (zum Beispiel Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, KDE KMail)

Zunächst müssen Sie das Zertifikat des Empfängers herunterladen. Zertifikate enthalten den öffentlichen Schlüssel des Inhabers sowie eine Bestätigung einer vertrauensvollen Instanz (Trustcenter), dass der öffentliche Schlüssel der genannten Person gehört.

Die Zertifikate der Landeshauptstadt Stuttgart können Sie hier herunterladen

Für einige E-Mail-Programme (z. B. Mozilla Thunderbird) benötigen Sie noch das Zertifikat des Ausstellers. Die Landeshauptstadt verwendet die bw-trust CA. Deren Ausstellerzertifikat finden Sie unter: www.stuttgart.de/bw-trust/bw-trust_Basic-CA_2013Root-Cert.der
www.stuttgart.de/bw-trust/bw-trust_Basic-CA_2010Root-Cert.der
www.stuttgart.de/bw-trust/bw-trust_Basic-CA_2007Root-Cert.der

Jetzt müssen Sie das Zertifikat bzw. die Zertifikate in Ihrem E-Mail-Programm installieren und dort vor dem Versand einstellen, dass die E-Mail verschlüsselt werden soll.

Anleitungen für Ihr E-Mail-Programm finden Sie im Internet, für Mozilla Thunderbird zum Beispiel hier: www.thunderbird-mail.de/wiki/Mailverschlüsselung_mit_S/MIME

Anleitungen für Ihr E-Mail-Programm finden Sie im Internet, für Mozilla Thunderbird zum Beispiel hier .

Bemerkungen:
  • Ein Zertifikat kann bei einigen E-Mail-Programmen nicht importiert werden, wenn das Zertifikat nicht für den Verwendungszweck "Verschlüsselung" ausgestellt wurde oder abgelaufen ist!
  • Auch einige Web-Mailer unterstützen S/MIME (zum Beispiel WEB.DE). Dort können Sie meistens aber nicht selbst Zertifikate importieren, sondern Sie müssen eine signierte E-Mail des Kommunikationspartners erhalten. Dadurch wird das Zertifikat mit dem öffentlichen Schlüssel automatisch in Ihr Web-Mailkonto hinterlegt. Schreiben Sie dazu dem Empfänger eine unverschlüsselte E-Mail mit der Bitte, eine signierte E-Mail an Ihre Web-Mail-Adresse zu senden.

Empfang einer verschlüsselten E-Mail von der Landeshauptstadt Stuttgart

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihre E-Mail nur verschlüsselt werden kann, wenn Sie ein digitales Schlüsselpaar - bestehend aus privatem und öffentlichem Schlüssel - besitzen. Ein digitales Schlüsselpaar können Sie sich selbst erzeugen, beispielsweise mit der Software "GPG4WIN" (www.gpg4win.de), oder von einem Zertifizierungsdiensteanbieter (siehe www.bundesnetzagentur.de) beziehen.

Den öffentlichen Schlüssel müssen Sie in der Virtuellen Poststelle (VPS) hinterlegen. Dazu müssen Sie sich bei der VPS hier registrieren.

Eine ausführliche Anleitung zur Registrierung in der Virtuellen Poststelle (VPS) für Bürgerinnen und Bürger (PDF - 66 KB) .

 

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