Kinder- und Familienzentren - KiFaZ

Tageseinrichtungen für Kinder entwickeln sich weiter zu Kinder- und Familienzentren, mit dem Ziel, ein Netz für Kinder- und Familien zu knüpfen.

Zwei Säulen bilden die Grundlage des Stuttgarter Rahmenkonzeptes der Kinder- und Familienzentren: Die individuelle Förderung der Kinder sowie die Ausweitung der Bildungsarbeit auf das ganze System Familie. Mit dieser Entwicklung wird die aktuelle Fachdiskussion in der Früh- und Sozialpädagogik aufgegriffen: Familien befinden sich im Spannungsfeld zwischen Elternschaft, Beruf und gesellschaftlichen Erwartungen und brauchen zunehmend Begleitung und Stärkung. Kindertageseinrichtungen, die zu Kinder- und Familienzentren werden, bieten ein vielfältiges Angebot an Begegnung, Bildung und Beratung für Familien an.
Kriterien für die Auswahl der Einrichtungen, die sich weiter entwickeln sind ein hoher Anteil an Kindern bzw. Familien in Armutslagen.

Aufgaben eines Kinder- und Familienzentrums

  • Individuelle Förderung der Kinder sicherstellen
  • Erziehungskompetenz stärken und Elternbildung ausbauen
  • Begegnung fördern und Eigenkräfte aktivieren
  • Netzwerke ausbauen und riskantem Familienleben entgegenwirken

Beteiligte Einrichtungen

Es gibt aktuell fünfzehn Kommunal geförderte Kinder- und Familienzentren verschiedener Träger, die mit Beträgen zwischen 35.000 und 50.000 Euro jährlich gefördert werden, je nach Größe der Einrichtung, um entsprechend Personal für die Aufgaben des Kinder- und Familienzentrums einzustellen. Weitere 5 Einrichtungen verschiedener Träger befinden sich in der Vertretungsphase.

Vernetzung und Kooperation

Die Jugendhilfeplanung unterstützt den trägerübergreifenden Entwicklungsprozess wie folgt:

  • Steuerungsgruppe der Trägerverantwortlichen
  • Fachaustausch zwischen den Einrichtungen mit dem Ziel, voneinander zu lernen
  • Fachtage zu aktuellen Themen

Aktuelle Entwicklungsthemen

Auf der Grundlage einer Evaluation durch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS) erfolgt daher, die Weiterentwicklung des Konzeptes und der Angebote.

Weitere Informationen bieten die Gemeinderatsvorlagen