Verkehrsentwicklungskonzept 2030

Mit dem Verkehrsentwicklungskonzept VEK 2030 legt die Landeshauptstadt Stuttgart die Leitlinien und Strategien für die Verkehrsplanung der nächsten Jahre fest.

Verkehrsplanung

Das VEK bildet einen Handlungsrahmen und legt Strategien für die Verkehrsplanung der Landeshauptstadt Stuttgart für die nächsten zwanzig Jahre fest - Zielhorizont ist das Jahr 2030. Es soll ein flexibles Planungsinstrument sein, das sich aktuellen Entwicklungen anpasst und auf dem weitere Einzelmaßnahmen aufbauen können.

Verkehrsentwicklungsplanung ist heute weit mehr als die Aufteilung des Verkehrs in Pkws, Bahnen, Bussen, Radfahrern und Fußgängern. Der Verkehr soll im Zusammenhang mit der Umwelt, Stadtgestaltung und Stadtverträglichkeit betrachtet werden und sicherstellen, dass die Mobilitätsansprüche der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden.

Die Verkehrssysteme sollen intelligent vernetzt, funktionsgerecht, sozialverträglich und umweltgerecht eingesetzt werden können. Sie sollen außerdem gleichzeitig die Wohnqualität in Stuttgart verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung fördern.

Aktionsplan "Nachhaltig mobil in Stuttgart"

Stuttgart hat zu viel Feinstaub und Abgase sowie zu viel Stau, Stress und Lärm. Unter der Federführung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn wurde der Aktionsplan "Nachhaltig mobil in Stuttgart" erarbeitet. Der Aktionsplan ist Teil des Verkehrsentwicklungskonzepts und in ihm sind Handlungsfelder und Maßnahmen definiert. Dabei ist ein wichtiger Ansatzpunkt für mehr Lebensqualität in unserer Stadt die Reduzierung des mit konventionellen Antrieben ausgestatteten Autoverkehrs im Talkessel um 20 Prozent. Diese Ziele sollen gemeinsam im Dialog mit der Automobilindustrie und im Zusammenwirken mit den Autofahrern erreicht werden. Denn es geht nicht um die Frage, ob man für oder gegen das Auto ist. Sondern es geht darum, wie gut vernetzte Mobilität aufgebaut und organisiert werden kann.

Ausbau der nachhaltigen Mobilität

Auf Basis neuer bzw. zusätzlicher Angebote soll sich das Mobilitätsverhalten der Stuttgarterinnen und Stuttgarter deutlich zugunsten der Verkehrsarten des Umweltverbundes verändern. In den kommenden Jahren wird die Landeshauptstadt Stuttgart durch innovative Projekte ihre Kompetenz für nachhaltige Mobilität ausbauen.

Beispiele hierfür sind etwa der weitere Ausbau des ÖPNV sowie ein Jobticket mit Ermäßigung durch VVS und Arbeitgeber. Bei der Landeshauptstadt Stuttgart und einigen Firmen wurde dieses bereits im Frühjahr/Frühsommer 2014 realisiert.

Auch sollen die verschiedenen Verkehrsmittel besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden. Das Ziel dabei ist, den Menschen maßgeschneiderte Mobilitätsdienstleistungen schnell, preiswert und umweltfreundlich anzubieten

Verkehrsentwicklungskonzept  - VEK 2030 (PDF - 32,1 MB)

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