Sieben Stadtvillen am Azenberg

Im Gebiet der Azenbergstraße in Stuttgart-Nord entstanden auf einem ehemaligen Areal der Universität Stuttgart sieben "Stadtvillen" auf knapp 10.000 Quadratmetern. Bis auf das denkmalgeschützte Gebäude Wiederholtstraße 15 wurden die alten Gebäude abgerissen.

Sieben Stadtvillen am AzenbergVergrößernVorne Haus mit Denkmalschutz, dahinter die Stadtvillen. Grafik: Epple Projekt GmbHVorne Haus mit Denkmalschutz, dahinter die Stadtvillen. Grafik: Epple Projekt GmbH
Die sechsgeschossigen Neubauten sind durch eine parkähnliche Gartenanlage miteinander verbunden. Auch Spielflächen und eine Kindertagesstätte sind vorhanden.

Die Punkthäuser sind versetzt angeordnet, so dass Durchblicke und eine optimale Besonnung entstanden.

Eigentums- sowie Mietwohnungen

Insgesamt wurden 115 Eigentumswohnungen, von der Zwei-Zimmer-Wohnung bis hin zur 260 Quadratmeter großen Penthouse, gebaut.

Darüber hinaus entstanden im denkmalgeschützten Bestandsgebäude an der Wiederholdstraße 21 Sozialmietwohnungen, sechs Mietwohnungn für mittlere Einkommensbezieher und zudem elf Eigentumswohnungen im Förderprogramm" Preiswertes Wohneigentum für Familien".

Die geplante Bebauung des Investors Epple Projekt GmbH entsprach so dem städtischen Ziel einer qualitätsvollen Innenentwicklung und eines "Flächenrecyclings", das den Außenbereich Stuttgarts vor einer Zersiedelung schützt.

20 Prozent der Gesamtwohnfläche wird für die Wohnbauförderung bereit gestellt, damit wurde hier erstmalig der Grundsatzbeschluss zum Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM) realisiert.

Kenndaten

Bauherr: Epple Projekt GmbH, Heidelberg
Architekt: Kuehn Malvezzi, Berlin
Baustart: Herbst 2014
Grundsteinlegung: April 2015

 

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