Gedichte des Hegel-Gymnasiums (Gruppen-/ Klassenpreis beim Jugend-Lyrik-Wettbewerb 2014)

Stellvertretend für die Klasse: Dennis Brunnecker

Herbst

Ich sitze am Fenster und schaue raus
Es regnet und die Blätter wehen -
Mir ist nicht kalt, ich sitz´ warm im Haus.
Draußen kann ich Igel in Blätterhaufen verschwinden sehn.

Heute ist schon Halloween.
Die Nacht kommt früh, gleich ist es dunkel.
Man sieht schon Geister durch die Straße ziehn
und ich bekomme Gänsehaut von dem Gemunkel.

In einem Baum schimmert rotes Fell
Ein Eichhorn hüpft zum nächsten Baum.
Ich erwache ziemlich schnell
Denn es war schon ganz im Traum.

Ich renne los zur ersten Stunde & Oh Schreck!
Wo ist mein Heft, das ist schon wieder weg?
Und ich hätte meinen Ordner nicht vergessen,
wär ich nicht an diesem Gedicht gesessen.

Zwei Strophen zu Städten

Die Stadt ist einsam und verlassen
Kein Zwitschern aus dem Vogelnest,
denn die Menschenmassen, die am Tage laufen,
schlafen irgendwann tief und fest.

Im hellen Mondenschein,
sieht man aber doch,
was so fein da glänzt,
ist nur Müll in diesem Loch.