Rosensteinpark

Der 64 Hektar große Rosensteinpark, der an den Unteren Schlossgarten grenzt, gilt als der größte englische Landschaftspark Südwestdeutschlands.

Der nach dem Vorbild der Natur mit Wiesen und Bäumen angelegte Park entstand zwischen 1824 und 1829 unter König Wilhelm I. von Württemberg nach Entwürfen von John Papworth und Johann Wilhelm Bosch. Mit dem Bau von Schloss Rosenstein am südlichen Ende des Geländes wurde 1825 begonnen. Baumeister war Giovanni Salucci. Das Schloss wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Heute ist dort das Staatliche Museum für Naturkunde mit seiner zoologisch-botanischen Sammlung untergebracht. Im Rosensteinpark befindet sich außerdem das Museum am Löwentor, in dem Funde aus der Vorzeit Südwestdeutschlands zu sehen sind.

Größtenteils sind die historischen Wegeverläufe und Baumstandorte erhalten und so finden sich viele alte Bäume wie auch spannende Sichtbeziehungen im Park. Der Rosensteinpark steht unter Denkmalschutz und ist als Landschaftsschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen. FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Habitaten (Lebensraumtypen) dienen.

Das ehemalige königliche Krongut gehört dem Land Baden-Württemberg. Die Wilhelma ist für die Pflege der Grünflächen zuständig.

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