Stadtpark Vaihingen

Auf dem früheren Gartengrundstück der Familie Vollmoeller und angrenzenden, gemeindeeigenen Flächen wurde der Stadtpark zwischen 1933 und 1935 nach den Plänen des Gartenarchitekten C.W. Siegloch angelegt.

Ein Bombenangriff im 2. Weltkrieg führte 1942 zu schweren Zerstörungen, der auch die schon vor der Parkgestaltung vorhandene Lindenallee längs der ehemaligen Sigmundtstraße fast vollständig vernichtete. 1949 erfolgte eine Wiederherstellung der Anlage in stark reduzierter Form, jedoch unter Hinzunahme der Fläche des ehemaligen Emilienheimes im Südwestteil.  

Nach mehreren Veränderungen wurde die Anlage Ende der 1980er-Jahre saniert, wobei die wesentlichen, ehemaligen Elemente der Erstanlage und die geometrische Grundstruktur wieder hergestellt wurden - so zum Beispiel das zuvor zugeschüttete Wasserbecken. Dieses Wasserbecken, der Mutter-Kind-Brunnen und vor allem die historische, nach den Kriegsschäden wieder hergestellte Lindenallee der Mittelachse prägen noch heute den Park.
Im Kern von Vaihingen bildet er einen grünen Aufenthaltsort im geschäftigen Zentrum. Für Kinder besteht im Südosten ein großer Spielbereich, im Norden können Erwachsene Boule spielen. Deutsch-französische Kunstwerke verweisen seit 2013 anlässlich 50 Jahre Élysée-Vertrag auf die Partnerschaft Melun - Vaihingen.

 
 

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