Baugemeinschaften: Bürger bauen mit

Baugemeinschaften werden immer beliebter. Und: Sie haben eine Vorreiterrolle bei der Wiederentdeckung der Stadt - insbesondere bei der Entwicklung neuer urbaner Stadtteile. Gemeinsames Planen auf einer Parzelle ermöglicht ein individuelles Bauen und ist zugleich eine besondere Form des urbanen Wohnens.

Was sind Baugemeinschaften?

Eine Baugemeinschaft ist der Zusammenschluss von Haushalten und Personen, die gemeinsam ein Grundstück erwerben, um darauf ihr Wohnprojekt zu planen, zu bauen und auch selbst zu bewohnen -  im Neubau oder im Bestand. Vorrangig geht es dabei um die Bildung von Wohneigentum, es sind aber auch Modelle "zur Miete" möglich -  mit genossenschaftlichem Ansatz oder  in Kooperation z.B. mit einem  oder mehreren "investierenden Partner(n)".

Baugemeinschaft bei der PlanungVergrößern
Baugemeinschaft bei der Planung. Foto: LHS

Baugemeinschaften gestalten Zukunft

Neben der Chance, Kosten gegenüber dem "normalen" Wohnungsmarkt (schlüsselfertiger Kauf oder Miete vom Bauträger) zu sparen, bieten Baugruppen die Möglichkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten, sowohl die eigene Wohnung wie auch die künftige Nachbarschaft - gemeinschaftlich aber dennoch individuell.
Baugemeinschaften fordern dafür von ihren Mitgliedern die Mitwirkung im Projekt. Engagement, Mitwirkung und Kompromissbereitschaft sind also gefragt.

 

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